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ifo: Unternehmen geben Kosten verzögert weiter
Demnach haben die Firmen in den vergangenen Monaten ihre Einkaufspreise erst zu 34% durchgereicht. Bis April planen sie, auf 50% zu erhöhen. „Dies führt voraussichtlich zu weiterem Inflationsdruck bei den Verbraucherpreisen in den nächsten Monaten“, sagt ifo-Forscher Manuel Menkhoff. Eine schwache Nachfrage, Wettbewerbsdruck und langfristige Vertragslaufzeiten hemmen die Firmen nach ihren eigenen Angaben bei Preiserhöhungen.
Die Branchen unterscheiden sich erheblich: Am stärksten plant die Industrie höhere Einkaufspreise für Energie, Rohstoffe und Vormaterialien durchzureichen mit 68%, dann folgt der Bau mit 66%. Im Handel sind es 53%, bei den Dienstleistern nur 36%. In der Industrie allein reicht die Spanne von 89% bei den Produzenten von Schuhen und Lederwaren bis zu 38% in der Getränkeherstellung.
Diese Unterschiede waren bereits in der Vergangenheit zu beobachten: In der Industrie ist dies zu 51% geschehen, auf dem Bau zu 39%, im Handel zu 38% und bei den Dienstleistern zu 21%.
Das ifo Institut befragte im Oktober 6.500 Unternehmen aus allen Branchen. (ifo)

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