IFH: Sieben Thesen zum Werbemarkt der Zukunft

Mit der weiter fortschreitenden Digitalisierung der Lebenswelt der Konsumentinnen und Konsumenten und des Handels ist auch der Werbemarkt seit geraumer Zeit im Umbruch.

IFH KÖLN bündelt Kompetenzen im Werbemarkt unter der neuen Marke IFH MEDIA ANALYTICS. Bild: IFH Köln.

Anzeige

Neue Endgeräte, neue Kanäle und neue Player verändern die Spielregeln. Die Entscheidung, für welchen Kanal, welches Format oder welche Zielgruppe die Werbe-Euros ausgegeben werden sollen, wird immer schwieriger. Orientierung hierzu liefert eine aktuelle Studie des IFH KÖLN, mit deren Hilfe Klarheit in die Möglichkeiten des Werbedschungels gebracht wird. Sieben Thesen zur Zukunft des Werbemarktes veröffentlichen die Expert:innen des IFH KÖLN unter dem Titel „The Future of Media“ bereits vorab.

„Eine an der Customer Journey der eigenen Zielgruppe ausgerichtete Werbestrategie, die auch Raum für das Ausprobieren von Neuem lässt, ist heute ein wichtiger Baustein in der Digitalstrategie von Handelsunternehmen. Die beste Shop-Experience ist vergeben, wenn während der Kaufanbahnung an den potenziellen Kund:innen vorbei kommuniziert wird“, so Andreas Riekötter, Leiter Business Development und Experte für Handelswerbung am IFH KÖLN.

Glaubwürdigkeit vs. Kaufanregung: Das Social-Media-Paradoxon

Prospekte wirken auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung und genießen über alle Altersgruppen hinweg eine hohe Glaubwürdigkeit. 52% der Befragten geben darüber hinaus an, dass Printwerbung zum Kauf anrege. Aber insbesondere in den beiden jüngsten Altersgruppen (16-19 und 20-29) schlägt Social Media Print in Sachen Kaufanregung deutlich – und dass, obwohl auch diese Altersgruppen gedruckte Inspiration glaubwürdiger bewerten als Werbung auf Instagram und Co. Bei den Einschätzungen, wie glaubwürdig oder kaufanregend Werbung aus Sicht der befragten Konsument:innen ist, offenbart sich demnach deutlich das Wirkungsparadoxon von Social-Media-Werbung.

„Einerseits wird Werbung in den sozialen Medien nur mäßiges Vertrauen entgegengebracht, andererseits erweist sie sich als verhaltensauslösend und kaufnah, da sie in der zunehmend digitalen Customer Journey gut platziert ist. Weitere Befragungen werden zeigen, ob sich hier tatsächlich ein Wertewandel abzeichnet, der Vertrauen eine geringere Bedeutung beimisst“, so Andreas Riekötter.

TV ab 50 wieder im Rennen

Während 79% der 16- bis 19-Jährigen im Internet auf Werbung aufmerksam werden, sind es bei den Konsument:innen ab 50 durchschnittlich nur noch 49%. Vor allem dem Fernseher wird ab einem Alter von 50 Jahren wieder mehr Aufmerksamkeit in Sachen Werbung geschenkt. Auch für weitere Werbemaßnahmen sind die 50 Jahre ein Kipppunkt: Das Smartphone wird vom Stationär-PC abgelöst und während die Internet-Werbung von Social-Media-Werbung dominiert wird, können bei den Konsument:innen ab 50 Google-Anzeigen punkten.

IFH MEDIA ANALYTICS: Neue Marke fokussiert crossmediale Angebotskommunikation

Um dem Wandel im Werbemarkt und den vielfältiger gewordenen Fragestellungen Rechnung zu tragen, bündelt das IFH KÖLN seine Expertise und Leistungsangebote zum Thema Handelswerbung und Angebotskommunikation rund um Andreas Riekötter unter der Marke IFH MEDIA ANALYTICS. Die Werbespezialisten in der Markenfamilie des IFH KÖLN kümmern sich vor allem um Fragen zur Ausgestaltung und Performance der crossmedialen Angebotskommunikation und beraten Unternehmen, wo Werbespendings am besten aufgehoben sind.

„Mit der Marke IFH MEDIA ANALYTICS können wir Händlern und Konsumgüterunternehmen passgenaue Produkte für die crossmediale Analyse der Angebotskommunikation liefern. Wir blicken damit für unsere Kunden ganzheitlicher und intensiver denn je auf die Customer Journeys ihrer Kund:innen. Das Werbekonsumverhalten bleibt dynamisch und wir bleiben es auch“, freut sich Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN über das neue Mitglied in der Markenfamilie des IFH KÖLN. (IFH KÖLN)

Kommentare (1)


Götz Eberspächer 25. Nov. | 10:42

Zwar bin ich über 50, aber wie können Google-Anzeigen punkten, wenn ich doch fast auswegslos ecosia nutze um unseren Planeten ökologischer und nachhaltiger zu behandeln? Ob ich nun die Ausnahme der Regel unter den 50 Jährigen bin? Auch wird das Radio und der Hörfunk gar nicht erwähnt? Es gibt nicht nur visuelle Werbung, sondern auch auditives, also gehörtes. Bei manchen unserer produzierten Pflanzen wäre duftendes natürlich erfolgreich, wie auch schmackhaftes durch das Produkt Gemüse und Obst.

 

Anzahl Kommentare:1