Home-Shopping: Chance für den Gartenbau

Was ins Fernsehen kommt, muss etwas ganz Besonderes sein. Dieses Kriterium hat "Fridulin, die glückliche Erdbeere" für Theo Keyzers erfüllt. Schöner, größer oder wohlschmeckender - der renommierte Pflanzenfachmann ist stets auf der Suche nach "grünen Spezialitäten".

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Was ins Fernsehen kommt, muss etwas ganz Besonderes sein. Dieses Kriterium hat „Fridulin, die glückliche Erdbeere“ für Theo Keyzers erfüllt. Schöner, größer oder wohlschmeckender – der renommierte Pflanzenfachmann ist stets auf der Suche nach „grünen Spezialitäten“. Genau die sind nämlich das Erfolgsrezept seiner Sendung bei QVC, dem Verkaufssender.

„Spot an“, heißt es somit ab Frühjahr 2016 für „Fridulin, die glückliche Erdbeere“. Die neue Marke aus dem Hause Erdbeerkulturen Janssen erobert vom Niederrhein aus den gehobenen Fachhandel mit drei Sorten: „Leckermäulchen Marmelin“, „Fruchtwunder Everlin“ und „Naschkatze Terralin“ richten sich als Trendmarke direkt an die Endverbraucher, die zunehmend die Lust an der eigenen Ernte (wieder-)entdecken.

Spot an für Marmelin, Everlin und Terralin
„Die Pflanzen sind sehr robust, die Früchte schmecken lecker und Familie Janssen ist für die außergewöhnlich gute Qualität ihrer Pflanzen bekannt“, erklärt Theo Keyzers die Entscheidung für Fridulin in seiner Sendung.

„Wir bieten nur besondere Produkte an“, betont Keyzers. So war vor einigen Jahren etwa die Ananas-Erdbeere „Brummi“ ein Star der Sendung, auch die „Himerdbeere Sweety“ ist bei den QVC-Zuschauern gut angekommen. „Wir haben zudem seltene historische Obstsorten im Programm und stellen schwerpunktmäßig Spezialitäten und Neuzüchtungen vor“, erläutert der Fernseh-Gärtner.

Das passe perfekt zu der Erwartungshaltung der QVC-Kunden, die „ständig auf der Suche nach Neuheiten sind“. Zuschauer seien vor allem Gartenbesitzer ab 35 Jahren aufwärts, berichtet Keyzers.

QVC-Pionier für Gartenprodukte
In Sachen Home-Shopping ist er einer der Pioniere für Gartenprodukte: Bereits seit 13 Jahren wird die Sendung „Keyzers Pflanzen- und Blumenwelt“ ausgestrahlt. Wie in einer Gartensendung verrät Keyzers Tipps und Tricks und beantwortet die Fragen von Zuschauern, die direkt ins Studio der Live-Sendungen durchgestellt werden.

„Der große Vorteil des Mediums Fernsehen ist, dass wir das Produkt umfassend ins Bild setzen und beschreiben können. Im Unterschied zum Handel vor Ort wird alles direkt nach Hause geliefert“, so Keyzers. Und das kommt an: Ein Düngemittel aus der Keyzers-Serie ist das meistverkaufte Produkt im QVC-Sortiment, das rund 18.000 Artikel umfasst!

Tele-Shopping: 1,8 Mrd. Euro Umsatz
Die Teleshopping-Branche insgesamt konnte 2015 voraussichtlich um vier Prozent zulegen und einen Umsatz von rund 1,8 Mrd. Euro erwirtschaften, wie der „Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V.“ prognostiziert.

Logistisch ist Home-Shopping oft eine Herausforderung, vor allem, wenn es um lebende Pflanzen geht: „Damit die Ware absolut frisch beim Kunden ankommt, wird sie erst einen Tag vorher gepackt und ins QVC-Logistikzentrum nach Hückelhoven gebracht“. Da Erdbeerpflanzen extrem robust sind, sei der Postweg von Fridulin aber unproblematisch.

Fridulin geht neue Vertriebswege
Fridulin geht schon seit dem Verkaufsstart 2015 neue Vertriebswege. Gleich zu Beginn hatte das Prinzip „Kunde wünscht – Fridulin kommt“ für Aufmerksamkeit gesorgt: Auf der Website www.fridulin.com können Endkunden mit der Adresse ihres bevorzugten Fachhandels angeben, wo sie die glückliche Erdbeere kaufen möchten. Familie Janssen nimmt Kontakt zu den Geschäften auf – die in der Regel prompt auf so konkrete Kundenwünsche reagieren und die Erdbeerpflanze in ihr Sortiment aufnehmen. „Die Gartencenter präsentieren Fridulin, Fridulin präsentiert die Gartencenter. Das ist Win-Win in Reinkultur“, sagt Erich Janssen.

In Kalkar warten die Janssens gespannt und auch etwas aufgeregt auf den ersten großen Auftritt ihrer Marke „Fridulin“, der für März avisiert ist. Für Theo Keyzers ist Lampenfieber hingegen kein Thema. „Ich war noch nie vor einer Sendung aufgeregt, von Anfang an nicht“, berichtet er. „Das liegt daran, dass ich einfach ich bin und hinter den Produkten stehe. Ich bin ja kein Schauspieler!“ 

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