Hessen: Schwere Unwetterschäden

Ein starkes Unwetter ist bereits in der vergangenen Woche über Teile von Hessen hinweggezogen und hat Spuren hinterlassen. Vor allem in Mittelhessen wurden einige Orte mit Hagelkörnern regelrecht überschwemmt. Heftige Windboen, umgestürzte Bäume und Hagelkörner, die ganze Straßen geflutet haben, sorgten in einigen mittelhessischen Städten für Feuerwehr-Einsätze. Auch in der Landwirtschaft kam es zu teils heftigen Schäden.

Hagelschäden in Mais. Bild: Vereinigte Hagelversicherung.

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6.000 Hektar geschädigt

Das Schadengebiet erstreckt sich von Nastätten in Rheinland-Pfalz bis kurz vor Gießen. Besonders betroffen waren die Städte bzw. Gemeinden Limburg, Villmar, Weilburg, Weinbach, Braunfels und Wetzlar. Nördlich und südlich dieser Linie traten weitere Streuschäden auf. Insgesamt meldeten die betroffenen Landwirte rund 2.300 einzelne Schläge mit einer Gesamtfläche von 6.000 ha als geschädigt. Betroffen waren neben Getreide und Mais auch Hülsenfrüchte, Raps und Kartoffeln. Letztere wurden – wie auch die Wintergerste – bereits in der vergangenen Woche reguliert. Die Bewertung der anderen Kulturen startet am heutigen Dienstag. Das Schadniveau geht nach den ersten Schätzungen je nach Gebiet und Kultur bis zu Totalschäden

Obwohl die ungewöhnlich heiße Phase erst einmal zu Ende ist, rechnet die Vereinigte Hagelversicherung in den nächsten Tagen mit weiteren Unwettern, so dass das Schadenausmaß sicherlich noch zunehmen wird.

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