Hessen: Kunststoffvermeidung im Gartenbau

Gemeinsame Aktion mit dem Gartenbauverband "Reduzierung des Kunststoffeinsatzes im Gartenbau".

Kunststoffvermeidung im Gartenbau. Bild: © HMUKLV.

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„Die immer größeren Mengen von Plastikmüll sind weltweit eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit. Wir alle haben die Möglichkeit unseren eigenen Kunststoffverbrauch zu reduzieren. Beim Einkauf für den Garten oder den Balkon, müssen wir immer noch häufig auf Pflanzen in Plastiktöpfen zurückgreifen. Doch auch bei Gärtnereien gibt es Alternativen und die Möglichkeit Kunststoff zu reduzieren. Das zeigt der Betrieb Löwer in Seligenstadt auf beeindruckende Weise. Ich freue mich, dass ich hierfür heute die erste Urkunde der Aktion ‚Reduzierung des Kunststoffeinsatzes im Gartenbau‘ überreichen darf, die wir gemeinsam mit dem Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V. umsetzen“, sagte Umweltministerin Priska Hinz anlässlich ihres Besuches im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour.

Die Familie Löwer führt in Hessen und dem angrenzenden Aschaffenburger Raum mehrere Gartencenter und produziert einen Großteil ihrer Pflanzen selbst. Dabei achtet sie unter anderem auf Kunststoffvermeidung, indem sie zum Beispiel biologisch abbaubare Pflanzentöpfe oder recyclingfähige Pflanzentöpfe aus Rezyklatkunststoff verwendet sowie gebrauchte Pflanzentöpfe zurücknimmt und wiederverwendet. Auch im Bereich der Verpackungen der Pflanzen wird weitestgehend auf Kunststoff verzichtet.

„Der Betrieb zeigt vorbildlich, wie Gärtnereien aktiv zur Reduzierung des Kunststoffabfalls beitragen können. Ich hoffe auf viele weitere Betriebe, die an der Aktion teilnehmen werden“, erklärte die Ministerin. „Wir haben miteinander Kriterien erarbeitet, die auf der Homepage des Ministeriums, des Gartenbauverbandes und des LLH veröffentlicht sind. Hierzu gehören zum Beispiel die Verwendung mehrfach nutzbarer Folien, Vliese, Schutznetze und von Gefäßen aus biologisch abbaubaren Materialien. Die erfolgreich teilnehmenden Gartenbaubetriebe erhalten eine Urkunde des Ministeriums. Damit können die Verbraucherinnen und Verbraucher direkt erkennen, dass der Betrieb konsequent Kunststoff vermeidet.“ (umwelt.hessen)

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