Genbank Zierpflanzen: 9. Sitzung des Fachbeirats

Am 22. November traf sich der Fachbeirat der Deutschen Genbank Zierpflanzen (DGZ) zu seiner neunten Sitzung im Bundessortenamt.

Gruppenbild des Fachbeirats der Deutschen Genbank Zierpflanzen. Bild: Bundessortenamt.

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Im Fokus stand, neben den Berichten aus den einzelnen Genbanken, auch die Weiterentwicklung der Online-Datenbank der Deutschen Genbank Rhododendron. Rund 370 Rhododendron-Arten und -Unterarten sowie ca. 4.100 Sorten werden von den 45 Partnerinnen und Partnern der Genbank bundesweit in dezentralen Sammlungen erhalten.

Der aktuelle Stand zum Entscheidungshilfevorhaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur „Entwicklung molekularer Marker für die effiziente Erhaltung und nachhaltige Nutzung genetischer Ressourcen bei Rosen (ROGERES)“ wurde vorgestellt. Mit Blick auf den technischen Wandel in der Zierpflanzenzüchtung, wurden die daraus resultierenden Herausforderungen für die Genbanken diskutiert. Zudem berichtete die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung über Fördermöglichkeiten zur Erfassung, Erhaltung und innovativen, nachhaltigen Nutzung zierpflanzengenetischer Ressourcen.

Der Fachbeirat setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Teilnetzwerke, Bundes- und Landesbehörden, Pflanzengesellschaften, Fachverbänden und Fachorganisationen, aus Wissenschaft und Wirtschaft, Nichtregierungsorganisationen sowie sachkundigen Einzelpersonen. Die Aufgabe des Fachbeirates ist es, die Entwicklung der DGZ zu begleiten sowie die Arbeitsprogramme und Ziele mit der Koordinationsstelle beratend zu unterstützen.

Die DGZ wird durch das Bundessortenamt koordiniert und umfasst derzeit 193 Partner, die in den vier Genbanken Rose, Rhododendron, samenvermehrte Zierpflanzen und vegetativ vermehrte Zierpflanzen sowie dem Netzwerk Pflanzensammlungen engagiert sind.

Weitere Partnerinnen und Partnern werden gesucht, die mit ihren Sammlungen oder ihrem Fachwissen bei der Bewahrung von Zierpflanzen mitwirken möchten.

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