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Gartentherapie - Grün macht gesund
Gärten können helfen, körperliche oder seelische Erkrankungen zu heilen - sowohl durch aktives Arbeiten als auch über Stimmungen und Erinnerungen der Patienten. Rund 400 Kliniken, Behindertenwerkstätten und Seniorenheime in Deutschland setzen bereits auf die heilsame Wirkung von Therapiegärten. Ob Blindengärten, Sinnesparks oder Therapieparcours - das Spektrum ist groß. Die Gartentherapie stellt eine seriöse Ergänzung für verschiedene Therapiebereiche dar. Seit dem vergangenen Jahr kann sie unter bestimmten Voraussetzungen als klassifizierte therapeutische Leistung abgerechnet werden. Neben einem insgesamt gestiegenen Angebot an Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur Anerkennung dieser Therapieform. Welche Entwicklungen sich in jüngster Zeit in Sachen Gartentherapie vollzogen haben, können Sie in der Aprilausgabe von "B&B Agrar - Die Zeitschrift für Bildung und Beratung" nachlesen. Hier finden Sie auch Informationen zu Aktivitäten auf nationaler und internationaler Ebene. Nach Auskunft von Gartentherapeut Andreas Niepel von der Klinik Holthausen in Hattingen steht die Gründung eines Netzwerkes "Mensch, Garten und Aktivitäten" (MeGA) möglicherweise noch in diesem Jahr bevor. Und auch auf europäischer Ebene sieht der Experte mit dem EU-Programm "Green Care in Agriculture" große Chancen für die Stärkung des grünen Bereichs in der Therapie.

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