Fyffes: Zertifizierung der Rainforest Alliance

Eine Fyffes Farm erhält als erste Farm weltweit die neue Zertifizierung der Rainforest Alliance.

Seit über 130 Jahren versorgt Fyffes Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit erlesenen Produkten. Bild: Fyffes.

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Die Farm Fyffes Esmeralda in Costa Rica erhält als erste weltweit die neue Rainforest Alliance- Zertifizierung, Version 2020, die einen radikal neuen Managementsystemansatz für Umwelt-, Arbeits-, soziale und wirtschaftliche Risiken einsetzt.

Nach vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit hat sich Rainforest Alliance für Fyffes für die Feldimplementierung ihrer neuen Zertifizierung entschieden. Es umfasst neue Konzepte wie ein Programm zur Gleichstellung der Geschlechter auf Arbeitnehmerebene und die Implementierung eines Gehaltsmatrix-Tools (das aus einem früheren gemeinsamen Projekt hervorgegangen ist). Außerdem wird ein breit angelegter Mechanismus zur Bewertung von Arbeitsrisiken eingeführt, der unter anderem zu einem umfassenden Betriebsmanagementplan und einer klareren Ausrichtung des Unternehmens auf Nachhaltigkeit führt.

Jakeline Rodriguez, Senior Associate (Fruit Sector) bei Rainforest Alliance gibt an, dass sie sich aufgrund der positiven Erfolgsbilanz bei der Umsetzung des Rainforest Alliance-Standards und aufgrund ihrer erfolgreichen Partnerschaft bei früheren Projekten wie dem Living Wage Projekt in Belize für die Zusammenarbeit mit Fyffes entschieden haben.

„Mit diesem neuen Meilenstein bestätigt Fyffes seine globale Führungsstrategie im Bereich der nachhaltigkeitsbezogenen Compliance. Unsere Selbstverpflichtung, die Entwicklung fortschrittlicher, pragmatischer und innovativer Lösungen zusammen mit Nachhaltigkeitsstandards zu fördern, wird hiermit erneut unter Beweis gestellt und trägt dazu bei, das von unseren Kunden geforderte Vertrauen zu stärken“, sagt Hugo Hays, Global Director of Compliance and Food Safety bei Fyffes.

Neue Zertifizierung

Der neue Zertifizierungsstandard der Rainforest Alliance erfordert die Entwicklung eines Managementsystems, das sich auf die Reduzierung und Eliminierung von Risiken konzentriert und daher die Umsetzung von Präventiv- und Korrekturmaßnahmen erfordert. Es erfordert auch die Standardisierung des Managementsystems in allen Farmen basierend auf etablierten Verfahren und Kontrollen sowie einen umfassenden Managementplan, in dem alle Aktivitäten rund um den Betrieb berücksichtigt werden.

Darüber hinaus fördert der neue Standard die Prävention und Beseitigung von Menschenrechtsverletzungen und die Einhaltung nationaler Gesetze. Als Beispiel wird nun das Thema der Gleichstellung der Geschlechter für alle landwirtschaftlichen ArbeiterInnen und Angestellten und die Entwicklung eines umfassenderen Mechanismus zur Bewertung des Arbeitsrisikos eingeführt.

Neben seinen positiven Aspekten trägt der neue Standard auch dazu bei, eine Differenzierung bei der Vermarktung des Produkts zu schaffen, da er Vereinbarungen über eine gemeinsame Verantwortung zwischen der Farm und den Käufern erfordert, die den neuen Anforderungen der Rainforest Alliance in Bezug auf Nachhaltigkeitsdifferenzierung und Nachhaltigkeitsinvestitionen entsprechen. (Fyffes)

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