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Essen: 50 Jahre Grugapark
In diesem Jahr feiert der Grugapark ein besonderes Jubiläum: 50 Jahre Parkbestehen – dank einer BUGA, die 1965 mehrere innerstädtische Grünflächen zu einem großen Ganzen fügte: Die neue Naherholungsfläche mitten in der Stadt entstand aus dem Areal der 1929 eröffneten GRUGA, der großen Ruhrländischen Gartenbauausstellung, dem Botanischen Garten, und dem 1965 zur Bundesgartenschau hinzugefügten Parkgelände „Spiel und Sport“, das heute auch die Tierattraktionen des Parks beherbergt. Schon 1938 war der Park Schauplatz der Reichsgartenschau und 1952 einer Landesgartenschau. Aber erst die Bundesgartenschau im Jahr 1965 markiert den wichtigsten Meilenstein der Geschichte des Parks, weil er aus diesem Anlass nach landschaftsplanerischen Gesichtspunkten umgestaltet und auf seine heutige Größe von über 60 ha erweitert wurde.
Der Grugapark ist eine der wenigen Anlagen, die nach Ausrichtung der Gartenschau eintrittspflichtig geblieben sind – was dem Park nicht nur Einnahmen, Wert und Respekt sichert, sondern auch die Besucherzahlen messbar macht, die sich jährlich mit über einer Million bei leicht steigender Tendenz eingependelt haben. An einem Wochenende mit einer Spezialveranstaltung kommen heute schon mal bis zu 14.500 Besucher. Erfreulicherweise ist der Anteil der jugendlichen Interessenten, einer Gruppe, die bisher schwer an den Park zu binden war, in den letzten Jahren stark angestiegen.
Positive Auswirkungen auf die Stadt: Grünplanung und Städtebau
Ein Vergleich zeigt die Bedeutung von Grün in der Stadt während der Entstehungszeit des Parks: Die Gesamtfläche des öffentlichen Grüns in Essen betrug 1925 etwa 62 ha. Allein der Grugapark umfasst heute Flächen in dieser Größenordnung. Wesentliche Funktionen waren damals Ruhe und Erholung sowie die Bedeutung ausgedehnter Grünflächen als „Grüne Lunge“ für die angrenzenden Stadtteile. Bei der GRUGA 1929 kam bereits die Präsentation von Pflanzen, Blumen, den Erzeugnissen des Erwerbsgartenbaus, die Förderung der Gartenkultur mit Themengärten und die Schaffung einer überregional bedeutsamen Ausstellungs-Attraktion als Grundmotivation hinzu. Die gärtnerischen Ausstellungen und Wettbewerbe wurden später zu Alleinstellungsmerkmalen von Bundesgartenschauen. Eine wesentliche Folge der Umgestaltungen im Zuge der Bundesgartenschau 1965 war die Einführung eines neuen Nutzungskonzeptes für Grün. Statt des „Flanierens“ in gestalteter Landschaft wurde die direkte Nutzung von Grün als Spiel- und Sportfläche, als Standort für hochwertige Veranstaltungen in freier Natur oder auch einfach nur als Ziel für den Familienausflug eingeführt. Der Erfolg dieses Konzepts der Bundesgartenschau setzte in der Folge eine wohl beispiellose Entwicklung in der Stadt in Gang, die Essen heute im Ergebnis zu einer der drei grünflächenreichsten Städte Deutschlands gemacht hat. Im Rahmen der Projekte „Grüne 14“ und später „BEN“ (Begrünung Essener Norden) wurden zunächst 14, später dann 50 und schließlich 100 neue Grünflächen und Parks im Essener Norden geschaffen, der zu den Zeiten der Bundesgartenschau 1965 über einen äußerst geringen Grünanteil verfügte.
Entscheidend bei der Planung und Anlage dieser Flächen war das damals neue Nutzungskonzept, das für die Bundesgartenschau im Grugapark entwickelt worden war, und für Impulse, Ideen und ihre Umsetzung zur „aktiven Freizeitgestaltung“ auf den Grünflächen sorgte.
Städtebaulich hat der Grugapark bis heute eine nachhaltig positive Wirkung auf die angrenzenden Stadtteile. Rund um den Park erfolgten und erfolgen hochwertige neue Firmenansiedlungen, zum Beispiel die neuen Zentralen der E.ON oder von Hochtief in unmittelbarer Nähe. Die Bezeichnung „GRUGA“ wird als Markenname genutzt: für den „Büropark an der Gruga“, das „Gruga-Carrée“, oder das „Grugahotel“.
Sponsoren werben gern mit dem Grugapark-Image. So ist der Park bester Imageträger für die Stadt und die Essen-Marketing-Gesellschaft bei Bewerbungen für Projekte. Insofern ist er ein bedeutender Standortfaktor für Essen. Laut einer Studie des RVR (Regionalverband Ruhrgebiet) ist der Park die bedeutendste Freizeiteinrichtung im Bereich des RVR. In einer jüngst veröffentlichten Tourismusstudie wird der Grugapark nach dem Welterbe Zollverein auf Platz 2 der beliebtesten Tourismusorte Essens geführt.
Aufgrund der hohen Qualität des Grugaparks profitieren die angrenzenden Stadtteile nachhaltig von ihrer Nachbarschaft zum gepflegten Grün. Der Park bietet ein Angebot, das in dieser qualitativ hochwertigen Form im städtischen Freiraum im allgemeinen nicht angeboten werden kann. Konsequenterweise muss sich der Park deshalb mit den umliegenden Stadtteilen intensiv vernetzen. Dies ist in den letzten Jahren stark vorangetrieben worden. Der Park hat sich geöffnet durch die Schaffung eines eintrittsfreien Bereiches mit der beliebten Wassergarten-Gastronomie und einem Kurhaus und durch neue großzügige Eingänge. Gleichzeitig wurden die Kassenzeiten reduziert, wodurch die Besucher nach 18 Uhr kostenfreien Zutritt haben. Ebenfalls kostenfrei nutzbar ist die Abendlauf-Strecke, die ein sicheres Laufen auf beleuchteten Wegen auch zu später Stunde möglich macht.
In jüngerer Zeit wurde auch die Anbindung entfernter gelegener Stadtteile mit dem Grugapark durch die Schaffung neuer Grünverbindungen sowie von Rad- und Fußgängerwegen verstärkt verfolgt. In ganz Essen entsteht derzeit ein Radwegenetz, das auch die Verbindung zum touristisch überregional bedeutsamen Ruhrtal-Radweg schafft.
Positive Auswirkungen auf die Stadt: Wirtschaft und Tourismus
Ab 1965 zur Bundesgartenschau bot der Park – im Trend der Zeit - Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung durch Sport und Spiel. Der Grugapark wurde im Jahre 1983 von einer Abteilung des Grünflächenamtes zu einem Eigenbetrieb der Stadt Essen. Dieses Jahr markiert neben der Bundesgartenschau einen weiteren wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Parks, weil es in der neuen Rechtsform möglich war, neue Projekte zu realisieren, die eine wünschenswerte Erweiterung der Parkfunktionen ermöglichten. Eine Liste der wichtigsten seit dieser Zeit realisierten Projekte ist im Anhang mit der jeweiligen Jahreszahl aufgeführt.
Heute hat der Park neuartige Funktionen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Kinder, Soziales, Wirtschaft und Beschäftigung sowie Stadtentwicklung und Grünplanung gewonnen, die weit über die traditionelle Bedeutung als Grünfläche, als Ort der Erholung, aktiver Freizeitgestaltung und als Standort für hochwertige Veranstaltungen hinausgehen und die eine überregionale touristische und wirtschaftliche Bedeutung haben. Die Integration von zahlreichen Kooperationspartnern (von Vereinen bis Wirtschaftsunternehmen) hat diese Entwicklung unterstützt.
Gesundheit
Als Mitte der 90er Jahre durch eine Studie Uni Duisburg-Essen deutlich wurde, dass die Luftqualität im Park derjenigen eines Kurortes entspricht, hat der Park diese Chance ergriffen und in Zusammenarbeit mit Krankenkassen, Universitätsklinikum und Ärzten ein qualitätsvolles Angebot im Bereich Gesundheit und Fitness aufgebaut. Mit seinem Kurhaus hat sich der Park innerhalb weniger Jahre als Gesundheitsstandort etabliert.
Dies zeigt auch die Besucherentwicklung des Kurhauses von 25.000 in 2002 auf jetzt etwa 250.000. Zum Kurhaus gehören einerseits Wellness-Angebote wie Sauna und Solebecken, andererseits auch ärztlich betreute Fitness- und Reha-Angebote in den hochmodernen Trainingsräumen, in der Wassertherapie, am Gradierwerk und in der Physiotherapie. Weiterhin ist das Kurhaus Tagungs- und Seminarstandort für gesundheitsorientierte Veranstaltungen mit überregionaler Bedeutung. Für das benachbarte Universitätsklinikum stellt der Park eine wichtige Grünfläche zur Förderung der Rekonvaleszenz dar, besonders nach dem Wegfall des eigenen Grüns in der jüngsten Vergangenheit. Im Hundertwasserhaus im Grugapark wohnen Eltern von im Klinikum stationär behandelten Kindern. Mit seinem Botanischen Garten führt der Grugapark Pflanzengiftberatungen durch. Der Park verfügt über die einzige im Winter beleuchtete Jogging- bzw. Walking-Strecke in Essen („Abendläufe“). Mit Veranstaltungen wie dem Onkologie-Lauf oder dem Essener Firmenlauf führt der Park auch mit Partnern aus dem Sport oder der Wirtschaft sowie mit Gesundheitsorganisationen zusätzliche Veranstaltungen mit Gesundheits-Themen durch.
Bildung
Der Park stellt mit seinen vor Ort ansässigen Partnern ein „Grünes Kompetenzzentrum“ dar. Die Ausbildung von Lehrlingen und Studierenden im Park hat Tradition, wird aber durch eine neue Kooperation in den nächsten Jahren noch weiter ausgebaut. Mit dem bevorstehenden Umzug des Botanischen Gartens der Hochschule Duisburg-Essen im Jahr 2010 in den Park wird der Grugapark Standort für die Lehrer-Ausbildung in den botanischen Fächern. Zuvor wurden bereits Vermesser, Landschaftsarchitekten und Design-Studenten im Park ausgebildet. Das benachbarte Gartenbauzentrum nutzt mit seiner Meister- und Technikerausbildung den Grugapark bereits seit Jahren als Ausbildungsort. Auch das Berufskolleg Essen Ost, Abteilung Gartenbau, ist im Park angesiedelt. Der Verein Mustergartenanlage im Grugapark e.V. nutzt den Grugapark als Ausbildungs- und Weiterbildungsstandort und schafft darüber hinaus mit seinen Schaugärten neue Angebote für Besucher.
Der Grugapark ist als Ausbildungsstandort besonders geeignet, da er nicht nur ein umfangreiches Angebot an botanischer Vielfalt bereithält, sondern dieses auch mit einer einzigartigen digitalen Pflanzendatenbank dokumentiert. Dabei wird auch das botanische Wissen der Mitarbeiter erfasst und den Parkbesuchern zugänglich gemacht. Auf einem Infoterminal im Park und mit einer Datenbank-Software für den heimischen PC können Daten und Standorte für rund 2.300 Pflanzenarten mit Informationen und über 9.000 Fotos abgefragt werden.
In Kooperation mit dem nationalen und dem internationalen Verband Botanischer Gärten pflegt der Grugapark einen weltweiten Austausch von Sämereien zur Arterhaltung seltener Pflanzen und zur Gewinnung von seltenen botanischen Attraktionen für sein Angebot.
Nicht zuletzt verfügt der Park seit 1995 mit der „Schule Natur“ über ein eigenes schulbiologisches Zentrum, das in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen hat und mit zuletzt über 40.000 Kunden Schülern, aber auch Erwachsenen, Bildung mit den Themen Botanik, Ökologie, Zoologie und Gartenkultur vermittelt. Die Schule Natur integriert konsequent Angebote von Kooperationspartnern wie Kreisimkerverband (Bienen-Lehrstand), den neuen Kaffeegarten (Nutzung, Geschichte, Botanik) in der Mustergartenanlage, das Haus des Waldes (Wildtiere) der Kreisjägerschaft Essen und das neue Biomasseheizwerk (2010/2011, Klimaschutz) der Stadtwerke Essen in ihr Angebot. Im Rahmen der eigenen Bildungsarbeit werden auch Bürgerberatungen und Fachführungen durch qualifiziertes Grugapark-Personal durchgeführt.
Der Grugapark mit seinem bedeutenden Open-air-Skulpturenmuseum mit etwa 40 bedeutenden Kunstwerken bietet auch Angebote zur Kunstpädagogik sowie permanent Kunstausstellungen und Konzerte.
Für die Verkehrswacht Essen mit ihrer Jugendverkehrsschule stellt der Grugapark mit seinem Verkehrsspielplatz einen geschützten „Übungsraum“ bereit.
Familie, Kinder, Soziales
Für Familien mit Kindern als wichtige Zielgruppe hält der Grugapark eine Vielfalt von Angeboten bereit. Der Grugapark gilt als preisgünstigste Institution unter vergleichbaren Einrichtungen. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Für Schüler, Studenten, AZUBIS, nach SGB II oder XII etc. werden bis zu 66% Ermäßigung auf den Eintrittspreis gewährt. Als besonders familienfreundliches Angebot gewährt der Grugapark Sondereintritte für Singlefamilien und Familien.
Mit seinen qualitätsvollen Spielplätzen und Spielpunkten, dem Kinderpartyraum, dem Kinderhaus, dem Kleintiergarten, dem Ponyhof, dem Kindertheater, den Kinderferienangeboten, den ganztägigen Kinder- und Familienfesten und den sechs Grillplätzen ist der Park ein Paradies für Kinder und Familien. Zudem ist im Park eine Kindertagesstätte des Deutscher Kinderschutzbunds angesiedelt, der mit dem Park auf mehreren Feldern kooperiert. Außerdem ist der Park Standort für den Waldkindergarten Essen.
Wirtschaft und Beschäftigung
Aktuell verfügt der Grugapark über etwa 90 fest Beschäftigte in den Arbeitsbereichen Grünflächenpflege, Tierhaltung, Info- und Wachdienst, Reinigung, Fachwerkstätten, Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Botanik und Veranstaltungen. Dazu kommen die zentrale Ausbildung der Stadt Essen im Bereich Garten- und Landschaftsbau, Ausbildungsplätze zum Tierpfleger, Stellen im Rahmen des Freiwilligen Ökologischen Jahres und zwei Zivildienststellen. Nicht zuletzt ist der Park selbst zusammen mit der Gastronomie und Kur vor Ort Arbeitgeber für etwa 200 Voll- und Teilzeitarbeitsplätze. Hinzu kommen weitere freiberufliche Honorarkräfte.
Für den Garten- und Landschaftsbau, der in Essen traditionell eine hohe wirtschaftliche Bedeutung hat, ist der Park Ausbildungsort, Kooperationspartner und Auftraggeber. Für Gartenarchitekten und Landschaftsbaufirmen ermöglicht die Mustergartenanlage eine Präsentation eigener Leistungsfähigkeit und akquiriert Kundenkontakte und Aufträge im Segment des privaten Hausgartenbaus. Die Mustergartenanlage wurde im Rahmen des „Essener Konsens“ als Projekt der Qualifizierung für Langzeitarbeitslose geschaffen. Mit weiteren „grünen“ Veranstaltungen, wie den Pflanzenraritätenmärkten und dem Tag des Botanischen Gartens fördert der Grugapark die Gartenkultur. Die Schule Natur bietet in diesem Themenkreis Führungen für Erwachsene mit Seminar-Charakter an. Mit „Essen erntet“ bietet der Grugapark lokalen Erzeugern der grünen Branche ein Podium für die Vermarktung ihrer Produkte.
Für die Messe Essen ist der Park als grünes Umfeld mit Kurhaus ein wichtiges Attribut für die Ausstellerwerbung, gerade für die wichtigen Fachmessen, z.B. die Internationale Pflanzenmesse IPM. Der Park gewährt Messebesuchern freien Eintritt.
Erhalt und Weiterentwicklung der Bundesgartenschau-Anlagen
Seit der Bundesgartenschau hat der Grugapark vor allem in den letzten 25 Jahren gezielt in seine Entwicklung investiert und neue Angebote geschaffen, ohne mit der Tradition zu brechen. Dies wurde durch die bisherigen Ausführungen erläutert. Als wichtiger Bestandteil wurden und werden im Park zahlreiche Verbesserungen wie die Aufwertung von Spielplätzen, die Renaturierung der Parkseen, die Schaffung neuer Aussichtsplätze bis hin zur Ergänzung der Botanischen Sammlungen vorgenommen.
Die „Schule Natur“ plant mit neuen Kooperationspartnern eine Integration von Klimaschutzthemen in ihr Kursangebot, um den Grugapark als Referenzstandort und außerschulischen Lernort für Klimaschutzthemen überregional zu etablieren.
Hierbei soll auf bestehende (Botanischer Garten, Haus des Waldes) und derzeit entstehende Angebote (Biomasseheizwerk oder Solaranlagen) zurückgegriffen werden. Zuletzt konnten der Bau eines Irrgartens, die Erweiterung des Rosengartens, der Umbau eines Parkgebäudes zu einer Kindertagesstätte, die Ansiedelung des Botanischen Gartens der Universität Duisburg-Essen im Grugapark, der Bau eines Biomasseheizwerks, die bessere Anbindung des Parks an benachbarte Stadtteile, der Bau eines „Barrierefreien Rundwegs“ und verschiedene weitere Sanierungsmaßnahmen realisiert werden. Wie in der Vergangenheit wird unabhängig von der dynamischen Entwicklung des Parks größter Wert auf den gewohnt hohen Pflegestandard gelegt. Diese Maßnahmen sind Bestandteil eines Parkentwicklungskonzeptes. Ein weiteres neues Parkentwicklungskonzept ist derzeit in Arbeit. 2010 wurde der Park mit dem Ehrenpreis der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft mbH (DBG) ausgezeichnet.
Der Grugapark als Freizeit- und Bildungseinrichtung mit überregionaler Bedeutung
Der Park schafft hochwertige Angebote für die Bevölkerung mit höchstem Anspruch an Pflege und Unterhaltung, die in dieser Form von städtischem Grün nicht flächendeckend angeboten werden können. Deshalb wird eine intensive Vernetzung sowohl mit benachbarten als auch mit weiter entfernt gelegenen Stadtteilen geschaffen. Bürger und Politik anerkennen, dass die hohe Qualität der Grünflächen von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist. Die Bundesgartenschau 1965 hat diese Entwicklung in Gang gesetzt, als deren Folge Essen eine der drei grünsten Städte Deutschlands ist.

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