BUGA 2029: Beschluss zum ersten Flächenlayout

Für die Bundesgartenschau (BUGA) 2029 sind im Welterbe Mittelrheintal viele neue Impulse zu erwarten. Den Grundstein dafür hat der BUGA-Aufsichtsrat vergangene Woche mit dem Beschluss des ersten Flächenlayouts gelegt, das sich von Rüdesheim/Bingen bis Koblenz erstreckt. Dazu zählen die BUGA-Entwicklungsprojekte als Schwerpunkte sowie die BUGA-Gärten und BUGA-Korrespondenzprojekte. Hinzu kommen Flächen, die über BUGA-Bürgerprojekte realisiert werden.

Der BUGA-Aufsichtsrat freut sich bei der anschließenden Pressekonferenz über die einstimmige Abstimmung des Aufsichtsrats Bild: Piel-Media.

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Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG), ist überzeugt, dass „die dezentrale Gartenschau in einer Welterbe-Region nicht nur ein besonderes Erlebnis, sondern zu einer nachhaltigen Regionalentwicklung beitragen“ wird.

Zentraler Bestandteil des Beschlusses sind die Investitionen: Für die drei Cluster im nördlichen, im zentralen und im südlichen Tal wurden laut der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz Flächen als BUGA-Entwicklungsprojekte ausgewählt. Auf diesen wird die BUGA GmbH mit Mitteln in Höhe von rund 50 Mio. Euro neue Attraktionen schaffen. Dabei entfallen auf Flächen in Rheinland-Pfalz 43,1 Mio. Euro sowie in Hessen 6,3 Mio. Euro. Im kommenden Jahr wird es Bürgerbeteiligungen und Gestaltungswettbewerbe geben, an die sich die notwendigen Genehmigungsverfahren anschließen.

Die klassischen Bundesgartenschauelemente, Wechselflor, Themengärten oder Events werden über den 58 Mio. Euro umfassenden Durchführungshaushalt der BUGA GmbH finanziert. Zusätzliche Highlights werden die BUGA-Korrespondenzprojekte bieten, die über andere Förderprogramme der Länder finanziert werden. Insgesamt hatten 35 Kommunen aus Rheinland-Pfalz und Hessen Flächen für die BUGA gemeldet. Für Bürgerprojekte stellt die BUGA GmbH 1,2 Mio. Euro bereit. Hierfür können Bürger, Vereine oder Kommunen Projektvorschläge einreichen. (ZVG/DBG/Entwicklungsagentur)

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