Brexit: Deal vereinbart

Das Abkommen zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich vermeidet zusätzliche Zölle für Zierpflanzenbau und Gewächshausgemüse.

Das Handelsabkommen enthält Vereinbarungen über Regeln, die ab dem 1. Januar 2021 zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich gelten. Bild: GABOT.

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Am 24.12.2020 wurde zwischen der EU und Großbritannien ein Abkommen über die zukünftige Zusammenarbeit und den Handel abgeschlossen. Ein wesentlicher Punkt ist, dass zwischen der EU und dem Königreich für Warenlieferungen aus beiden Gebieten keine Zölle erhoben werden sollen. Das heißt jedoch nicht, dass die administrative Zollabwicklung entfällt.

Vorerst ist dies eine positive Entwicklung für den Gewächshaus-Gartenbausektor. Das Abkommen vermeidet verschiedene Handelshemmnisse, einschließlich der Einführung von Abgaben und Importquoten. Damit bleibt der britische Markt für deutsche und niederländische Produkte ohne zusätzliche Zölle zugänglich und umgekehrt.

"Natürlich ist diese Entwicklung nicht ohne Hindernisse für den Handel mit Gewächshausgemüse und Ziergartenbauprodukten", sagt Ruud Paauwe, Direktor von Glastuinbouw Nederland. "Es wird erwartet, dass Exporte in das Vereinigte Königreich aufgrund komplexer Grenzverfahren mehr Zeit in Anspruch nehmen werden, Unternehmer müssen sich bei den Inspektionsdiensten registrieren lassen und es werden bald Exportformalitäten erforderlich sein. Zudem wird erwartet, dass die Regierung Johnson weiterhin betont, dass das Vereinigte Königreich die Gesetzgebung 'autonom' bestimmen kann".

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