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BÖLW: Kritisiert Rainers Dürrehilfe mit der Gießkanne
Peter Röhrig, geschäftsführender Vorstand des Bio-Spitzenverbands, kommentiert:„Das Verteilen der Mittel an alle Betriebe wird versickern wie der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein. Auf alle verteilt werden die Zahlungen je Hof so gering sein, dass es keinen von Dürre und Missernten gebeutelten Betrieb rettet. Dabei ist klar, dass notleidende Betriebe jetzt Hilfe brauchen! Für die Betriebe wiederum, die dieses Jahr gute Ernten hatten, führt der Zuschuss kaum zu mehr vorsorgendem Klimaschutz. Deutschlands Landwirtschaft braucht Investitionen in effektiven Klimaschutz und Klimaanpassung. Der Ökolandbau ist eine solche Investition, weil er Wasser auf vielfältige Weise schützt: Er bewahrt es vor giftigen Einträgen. Er hält Wasser besser im Boden, weil Bio-Böden höhere Versickerungsraten haben. Dadurch schützt er sogar nachweislich vor der Überflutung von angrenzenden Siedlungen.“
Hintergrund
Dem Vorhaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat sollen die Direktzahlungen an die landwirtschaftlichen Betriebe von rund 4,1 Mrd. Euro 2026 auf 4,9 Mrd. im Jahr 2027 steigen. Bisher wurden diese Mittel genutzt, um Agrarumwelt- und Ökosystemleistungen zu honorieren.

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