Bildungsmesse didacta: Gartenbau trumpft auf

Auf der didacta 2026 vom 10. bis 14. März in Köln stellte der Zentralverband Gartenbau (ZVG) praxisnahe Lernangebote zu Umwelt- und Ernährungsthemen vor.

Der ZVG war auch in diesem Jahr wieder Teil der Gemeinschaftsschau der i.m.a. auf der didacta in Köln. Bild: LV NRW/ Fischer.

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Als Teil der Gemeinschaftsschau der i.m.a. stand das außerschulische Lernen im Mittelpunkt – insbesondere rund um landwirtschaftliche und gärtnerische Themen. Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten sowie den Europaminigärtnern konnten sowohl Impulse für den Schulgarten gegeben als auch Kooperationen zwischen Schulen und Gartenbaubetrieben angestoßen werden.

Im Rahmen der Nachwuchswerbekampagne „Gärtner. Der Zukunft gewachsen.“ sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Materialien entstanden, die den Beruf anschaulich in den Unterricht bringen. Dazu zählen unter anderem die Kompendien „Beim Gärtnern lernen“ (Teil 1 und 2) sowie vielfältige Unterrichtsbausteine.

Der ZVG machte klar: Wer Bildungspolitik ernsthaft an den Herausforderungen von Klimawandel und Ernährungssicherung ausrichten will, kommt am Gartenbau nicht vorbei. Er liefert konkrete Antworten – und fordert zugleich stärkere strukturelle Verankerung grüner Lernorte im Bildungssystem.

Die didacta gilt als zentrale Plattform für aktuelle Bildungsthemen und bot auch in diesem Jahr Raum für Austausch und neue Impulse. Sie richtet sich an ein breites Fachpublikum aus dem gesamten Bildungsbereich. Mit seinen Angeboten zeigt der ZVG, wie gärtnerische Inhalte frühzeitig in den Bildungsalltag integriert werden können – denn je früher Kinder mit diesen Themen in Berührung kommen, desto größer ist die Chance, sie später für den Beruf zu begeistern.

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