Berlin: Tulpenpflückgarten neben der Gedächtniskirche

Am Samstag, dem 15. März 2025, werden die Berliner Augen machen. Denn dann verwandelt sich ein Teil des Breitscheidplatzes in Charlottenburg in einen imposanten Pop-Up-Garten.

Organisiert wird der TulipDay Berlin von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Tulpengärtner angehören, zusammen mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande. Bild: GPP/TPN.

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50.000 farbenprächtige Tulpen werden neben der historischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche blühen. Organisiert wird das spektakuläre Ereignis von der Vereinigung Tulpen Promotie Nederland (TPN), der über 400 niederländische Tulpengärtner angehören, zusammen mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande.

„In Amsterdam veranstalten wir einen solchen TulipDay bereits seit fast 15 Jahren erfolgreich. Immer am dritten Samstag im Januar wird damit bei uns die Schnitttulpensaison ganz offiziell eingeläutet“, sagt Arjan Smit, Vorsitzender der TPN. „Und da Deutschland der größte Abnehmer für niederländische Tulpen ist, haben wir uns gedacht, dass es unbedingt auch hier ein solches Event geben sollte, mit dem wir den Menschen Freude schenken können.“

TulipDay Berlin

„Der Frühling kommt nach Berlin“ lautet das Motto, unter dem der TulipDay nur wenige Tage vor dem kalendarischen Ende des Winters stattfindet. Und tatsächlich steht keine andere Blume so sehr für die jetzt kommende, wärmere Jahreszeit wie die Tulpe. Nach dem Grau-in-Grau der letzten Monate bringt sie eine riesige Palette frischer Farben zurück. Das wird der Pop-Up-Garten auf dem Breitscheidplatz eindrucksvoll zeigen. Die Besucherinnen und Besucher können sich hier übrigens nicht nur an der riesigen Blütenpracht erfreuen und wunderbare Fotos machen, sondern tatsächlich auch Tulpen pflücken. Nach der offiziellen Eröffnung des TulipDay Berlin um 12 Uhr, darf sich jede und jeder gratis einen Strauß mit zehn Blumen in den persönlichen Lieblingsfarben aussuchen.

Wissenswertes

Wer Interesse hat, kann sich bei der Veranstaltung natürlich auch über den Tulpenanbau informieren. Wussten Sie beispielswiese, dass in jedem Jahr von November bis Mai rund 2 Mrd. Schnitttulpen in den Niederlanden getrieben werden. Die meisten davon in Gewächshäusern und äußerst umweltfreundlich. Dank Solarenergie, geothermischer Wärme, Regenwassernutzung und modernster Technik ist die Schnitttulpenproduktion zunehmend CO2-neutral. Auswertungen von Milieu Centraal, einer niederländischen Stiftung, die sich mit Energieverbrauch und Umwelt beschäftigt, zeigen, dass innerhalb der Kategorie Schnittblumen heute bei der Tulpenproduktion am wenigsten CO2 pro Bund freigesetzt wird.

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