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BdB: Baumpflanzungen und Sicherheit dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden
„Die Aussagen von Herrn Ischinger stehen in einer Reihe von Forderungen, Investitionen in grüne Infrastruktur zurückzufahren und stattdessen ausschließlich Sicherheit oder Wirtschaft zu priorisieren. Dieser Ansatz greift zu kurz“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des BdB.
Selbstverständlich sei es zwingend notwendig, die innere Sicherheit zu stärken und Anschläge wie zuletzt in Berlin wirksam zu verhindern. „Daran gibt es keinen Zweifel. Der Schutz der Bevölkerung hat oberste Priorität“, so der BdB weiter. „Aber Sicherheit und Klimaresilienz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“
Die pauschale Abwertung von Baumpflanzungen als überflüssig oder falsch verkenne die tatsächlichen Herausforderungen. „Investitionen in klimaresiliente Städte, gesunde Bäume und grüne Infrastruktur sind kein Luxusprojekt, sondern eine notwendige Vorsorge angesichts zunehmender Hitze, Dürre und Extremwetterereignisse“, betont Guhl.
Zudem sei die Behauptung, es fehle grundsätzlich an finanziellen Mitteln, nicht haltbar. „Es ist ausreichend Geld vorhanden, um sowohl Maßnahmen zur inneren Sicherheit als auch Investitionen in Klimaresilienz aus dem Sondervermögen zu finanzieren. Die Politik muss beides leisten – nicht entweder oder.“
Der Bund deutscher Baumschulen fordert daher eine sachliche Debatte, die den komplexen sicherheits- und klimapolitischen Herausforderungen gerecht wird. „Eine resiliente Gesellschaft braucht Sicherheit – und sie braucht eine intakte, widerstandsfähige Umwelt.“

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