Baumschulgärtner: Ein Beruf für's Leben

Wer Interesse an der Natur hat, technisch interessiert ist und handwerkliches Geschick mitbringt, verfügt schon über sehr gute Voraussetzungen für eine chancenreiche Zukunft in der Baumschulbranche.

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Wer Interesse an der Natur hat, technisch interessiert ist und handwerkliches Geschick mitbringt, verfügt schon über sehr gute Voraussetzungen für eine chancenreiche Zukunft in der Baumschulbranche. Aber auch junge Menschen, die kaufmännisch orientiert sind und Freude am Umgang mit Kunden haben, finden im Baumschulsektor eine interessante Perspektive. Der Beruf des Baumschulgärtners bietet vielfältig interessierten Menschen beste Entwicklungsmöglichkeiten. Die korrekte Bezeichnung des Ausbildungsberufs ist ?Gärtner/Gärtnerin der Fachrichtung Baumschule", untereinander nennt man sich Baumschulgärtner. Der Slogan der Baumschulbranche "Grün ist Leben" ist mehr als ein flotter Spruch. Die Baumschulen produzieren Bäume und Sträucher sowie bodendeckende Gehölze und Stauden und sind damit der Ursprung für die meisten Pflanzen in privaten Gärten, Straßen, Parks und sogar von Gehölzpflanzungen in der freien Natur oder im Wald. So erklärt sich der zweite Teil des Slogans: "Baumschulen schaffen Leben". Mehr als 1.000 Baumschulen in Deutschland sind im Berufsverband Bund deutscher Baumschulen (BdB) e.V. zusammengeschlossen, etwa die Hälfte davon ist als Ausbildungsbetrieb anerkannt. Der Verband bietet auf seiner Internetseite www.gruen-ist-leben.de sowie auf einer speziell für Ausbildungsthemen konzipierten Facebookseite www.facebook.com/BdBAusbildung Informationen zum Beruf und Angebote von Betrieben für Praktikums- und Ausbildungsplätze. Neu ist die Seite www.zukunftgruen.de.

Breites Spektrum
Voraussetzung für die Ausbildung im Beruf "Gärtner/Gärtnerin der Fachrichtung Baumschule" ist mindestens ein Haupt- oder Realschulabschluss. Eine höhere schulische Qualifikation erleichtert darüber hinaus die Möglichkeit zur Fort- und Weiterbildung und verbessert die beruflichen Aufstiegschancen. Ob man später weiter praktisch in einer Baumschule arbeiten will, um dort Pflanzen zu vermehren und weiter zu kultivieren, oder ob man sich eher in eine beratende Rolle entwickelt, sei es als Verkaufsberater in einer Baumschule oder in einem Gartencenter, bei einem Gartenarchitekten oder in der Grünflächenverwaltung einer Stadt - das Spektrum der Möglichkeiten innerhalb der Baumschulbranche ist immens. Weiterbildungschancen bestehen nach drei Jahren Berufserfahrung in Betrieben als Meister oder nach zwei Jahren Berufspraxis als Techniker der Fachrichtung Baumschule. Wer die Hochschulreife hat, kann auch ein Bachelor- oder Masterstudium aufnehmen und sich dort weiter im Baumschulsektor spezialisieren.

Die Grundlage für jede berufliche Entwicklung ist eine gute Grundausbildung und deshalb empfiehlt es sich, früh die Fühler auszustrecken. Interessierte Jugendliche gehen auf: www.zukunftgruen.de. (Quelle: BdB)

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