Baden-Württemberg: Gute Kernobsternte 2014

Mit 14.800 ha liegt ein knappes Dritttel der bundesdeutschen Baumobstflächen (45.600 ha) allein in Baden-Württemberg.

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Mit 14.800 ha liegt ein knappes Dritttel der bundesdeutschen Baumobstflächen (45.600 ha) allein in Baden-Württemberg. Mit deutlichem Abstand folgt Niedersachsen (9.250 ha) auf Platz 2. Markenzeichen und Schwerpunkt der baden-württembergischen Obsterzeugung ist der Apfelanbau. Sachverständige des Statistischen Landesamtes schätzen für 2014 nach derzeitigem Behang im Marktobstbau eine Erntemenge von 316.000 t. Damit wird nach vier kleineren Ernten in Folge erstmals wieder mit einer größeren, überdurchschnittlichen Apfelernte gerechnet. Im langjährigen Mittel 2008/2013 waren 295.000 t Äpfel aus heimischer Erzeugung auf den Markt gelangt.

Der Ertrag beziffert sich im Durchschnitt aller Anbaugebiete und Sorten auf voraussichtlich 311 Dezitonnen je ha. Da rein rechnerisch der heimische Marktobstbau aus der aktuellen Ernte für jeden Baden-Württemberger knapp 30 kg Äpfel zum Verzehr bereitstellt, sollten eigentlich für alle "Geschmäcker" passende Früchte warten: süß wie bei Golden Delicious oder Gala bis hin zur säuerlichen Geschmacksrichtung wie dem Elstar als prominentem Vertreter.

Im Vergleich zum Apfel nimmt sich der Anbau des zweiten Kernobstvertreters in Baden-Württemberg, der Birne, mit insgesamt 668 ha eher bescheiden aus. Ihre Anbauschwerpunkte finden sich im Bodenseekreis (162 ha) und in der Ortenau (111 ha). Bei einem prognostizierten Ertrag von 229 dt/ha ergibt sich daraus eine Erntemenge von 15300 t. Das ist ein Ergebnis, das sich ein Zehntel über der langjährigen Durchschnittsernte (13.900 t) bewegt. 

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