B2B-E-Commerce: Umsatz wächst auf 1.300 Mrd. Euro

IFH Köln legt mit aktueller Studie neue Zahlen zum B2B-E-Commerce vor. Die E-Commerce-Umsätze erreichen einen Anteil von stolzen 24% am Gesamtumsatz.

Über 50% der Umsätze, die über Websites, Onlineshops und Marktplätze werden realisiert.

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320 Mrd. Euro wurden 2018 über Websites, Onlineshops oder Markplätze generiert. Der B2B-E-Commerce über Websites, Onlineshops und Marktplätze wächst dabei (deutlich) stärker als im B2C-Onlinehandel.

Wie digital ist die B2B-Beschaffung? Mit der neuen IFH-Studie „B2B-E-Commerce 2019“ liegen endlich neue Zahlen vor, die den deutschen B2B-E-Commerce genau beziffern. Und diese zeigen: Der E-Commerce im B2B-Bereich ist ordentlich gewachsen. Knapp 1.300 Mrd. Euro wurden 2018 zwischen Geschäftskunden elektronisch umgesetzt. Damit erreicht der gesamte B2B-E-Commerce-Markt einen Anteil von rund 24% am Gesamtumsatz aller betrachteten Wirtschaftszweige. Und: Die Beschaffung über das Internet nimmt kontinuierlich zu. Das durchschnittliche jährliche Wachstum liegt seit 2012 über 6%.

„Der B2B-E-Commerce-Markt ist weitaus komplexer als der Onlinehandel mit Endverbrauchern (B2C). Zwischen Geschäftskunden bestehen häufig längerfristige Geschäftsbeziehungen mit immer wiederkehrenden Käufen. Dennoch erwarten auch die B2B-Kunden bequeme Online-Bestellmöglichkeiten, die sie aus ihrem privaten Leben kennen,“ erklärt Hansjürgen Heinick, B2B-E-Commerce-Experte des IFH Köln.

Wachstumsimpulse über Onlineshops und Marktplätze

Rund ein Viertel der B2B-E-Commerce-Umsätze werden über Websites, Onlineshops und Marktplätze (ohne EDI) generiert. Dieser Anteil scheint zunächst gering – das Umsatzvolumen aber ist mit rund 320 Mrd. Euro beachtlich. Auch das Wachstum von durchschnittlich mehr als 15% jährlich seit 2012 ist beeindruckend.

„Der Vergleich zur deutlich geringeren Wachstumsrate des B2B-E-Commerce insgesamt zeigt, dass die Wachstumsimpulse aktuell vor allem aus dem Vertrieb über Websites, Onlineshops und Marktplätze kommen”, so Hansjürgen Heinick, Autor der Studie.

Über 50% der Umsätze, die über Websites, Onlineshops und Marktplätze realisiert werden, entfallen auf güterbasierten Internethandel von Industrieunternehmen und Großhändlern. Das entspricht rund 180 Mrd. Euro. Dabei realisiert – anders als bei der E-Commerce-Betrachtung inkl. EDI – der Großhandel den größeren Anteil des B2B-Internethandels. (IFH Köln)

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