Agriculture Park: Entwicklung von Lajtania Park

Seit Jahresbeginn liegt rechtskräftig der Bebauungsplan für das rund 4 Mio. Quadratmeter große Gelände des Landmarkenprojekt Lajtania Park vor. Die Agriculture Park AG arbeitet jetzt mit Hochdruck an der Realisierung des Projektes und konnte entscheidende Fortschritte erzielen.

Im Dreiländereck Ungarn-Slowakei-Österreich soll ein moderner Gewächshauspark in einer Größenordnung von 300.000 qm2 für den Anbau von Paprika, Tomaten, Auberginen und Küchenkräutern entstehen. Bild: GABOT.

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In den letzten sechs Wochen hat die Agriculture Park AG damit begonnen, die energetische, digitale und unternehmerische Entwicklung in Angriff zu nehmen und weiterzuentwickeln.

Personelle und organisatorische Änderungen in der Agriculture Park-Unternehmensgruppe

Die Agriculture Park AG verfolgt das Ziel, ihre Präsenz in Ungarn auszubauen und insbesondere die Bereiche Finanzierung, Wirtschaftsprüfung sowie juristische Themen in Kooperation mit internationalen Partnern zu stärken. Da Ratings für Investoren als wichtiges Instrument für die Unterstützung von Anlagestrategien und Investitionsentscheidungen dienen, wird die Agriculture Park AG zukünftig mit einer erfahrenen Ratingagentur zusammenzuarbeiten.

Für die Hungaria Kft. wird ein neuer Aufsichtsrat bestellt. Dieses Gremium steht der Geschäftsführung als Lotse und Sparringspartner zur Verfügung und wird ein breites Kompetenzspektrum aufweisen.

Energetische Versorgung

Ein wesentliches Anliegen des Projektes ist eine starke Beanspruchung der öffentlichen Strom- und Gasnetzte möglichst niedrig zu halten. Die geplante grüne Energieversorgung wird die Energiearten Geothermie, Photovoltaik, Biogasanlagen und Wasserstoff enthalten und möglichst lokal erzeugt. Gemeinsam mit ihrem Partner E.ON geht die Agriculture Park AG nachhaltig mit Ressourcen um, nutzt erneuerbare und zukunftsweisende Energien und erreicht so langfristig für den Standort eine CO2-freie Produktion. Das hat auch positive Auswirkungen auf die Finanzierungsstrukturen der Agriculture Park AG. Diese werden verstärkt auf die ESG-Kriterienkataloge nationaler und internationaler Finanzierungspartner ausgerichtet und stellen so das „Green Financing“ sicher. „Diesem Leitbild fühle ich mich als CEO der Gruppe in allen unseren Projekten verpflichtet. Der Lajtania Park wird somit nachhaltig grün im Energiebereich und damit auch für eine breitere Investorenstruktur deutlich attraktiver“, erläutert Prof. em. Hubert Schulte-Kemper.

„Durch die Reduzierung der Inanspruchnahme der öffentlichen Netze verkürzt sich auch die Zeitdauer zum Beginn der Investitionen auf Anfang 2023. Es freut mich, dass wir mit der Überarbeitung des energetischen Mix hin zu grüner Energie aus lokaler Erzeugung viele positive Effekte erzielt haben“, so Schulte-Kemper weiter.

Agrarproduktion

In der Agrarproduktion steht die Agriculture Park AG in unterschiedlichen Bereichen vor der Fertigstellung der Konzepte für die Einleitung der Genehmigungsphase und den Aufbau erster Produktionsanlagen. Vorangetrieben werden derzeit Projekte in der Salatproduktion, Obstverarbeitung und Aquakultur. „Damit werden wir modernste zukunftweisende Technologien an den Standort und mit der Einbeziehung lokaler Unternehmer und Vertreter der Wissenschaft diese für einen breiteren Kreis im Land verfügbar machen. Neben dem Know-How sind damit natürlich auch erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und Arbeitsplätze verbunden“, freut sich Schulte-Kemper.

Logistikknoten

Die Bedeutung des Standortes wird für die Logistik immer stärker sichtbar. Neben der notwendigen Logistik für die Betriebe vor Ort ist der Standort auch als überregionaler Umschlagpunkt ideal geeignet. Dies zeigt die in den letzten Wochen, nach Bekanntgabe des genehmigten Bebauungsplans, deutlich steigende Nachfrage aus der Logistikbranche für eine Ansiedlung auf dem Gelände. Einen besonderen Reiz erhält die Lage durch die unmittelbare Nähe zu zentralen Achsen des europäischen Schienengüterverkehrs. „Für dieses Thema stehen wir mit einem namhaften Logistikunternehmen kurz vor der Gründung eines gemeinsamen Unternehmens mit dem Ziel, ein Umschlagterminal zu errichten“, berichtet Schulte-Kemper.

Hotel- und Konferenzbereich

Auch die Gespräche zum geplanten Hotel- und Konferenzbereich gestalten sich zunehmend konkreter. Der Abschluss der Hotelplanungen mit einem großen internationalen Partner steht kurz vor dem Abschluss. Entstehen werden ein 4-Sterne-, ein 3-Sterne-Hotel sowie ein 2-Sterne-Motel mit insgesamt rund 450 Zimmern. In unmittelbarer Nähe dazu ist ein Büro- und Geschäftszentrum geplant, welches mit vielfältigen Angeboten eine hohe Attraktivität bieten und eine überregionale Ausstrahlung besitzen wird. Zudem findet auch die neu ins Konzept aufgenommene Klimahülle reges Interesse.

Die Klimahülle ist als ein europäisches Pilotprojekt konzipiert. In Deutschland plant die Agriculture Park AG vier Klimahüllen, jeweils mit einer Größe zwischen 30.000 und 50.000 Quadratmetern. Die Klimahülle in Ungarn soll 50.000 Quadratmeter umfassen. Eine Klimahülle kann man sich als eine große Arbeitshalle vorstellen, in welcher unterschiedliche Gewerke und auch Einheiten wie ein Kindergarten oder ein Konferenzbereich integriert werden können. Das innovative ökologische Konzept einer Klimahülle zeichnet sich durch den Einsatz modernster High-Tech-Materialien aus, welche die Einbauten wie eine zweite Haut gegen Wind, Regen und zu starke Sonneneinstrahlung schützen. Während im Winter Temperaturen von 12 Grad nicht unterschritten werden, heizt sich die Hülle im Sommer auf nicht mehr als 28 Grad auf. Darüber hinaus wird ein absolut innovatives Energiekonzept umgesetzt. Neben dem außergewöhnlichen architektonischen Leuchtturmcharakter, der sicher auch internationale Aufmerksamkeit auf die Region lenkt, hat das Konzept der Klimahülle bedeutendefunktionale sowie ökologische Vorteile. Es leistet in mehrfacher Hinsicht einen wichtigen Klimaschutzbeitrag durch die Reduzierung des Energie- und Flächenbedarfs, die Einsparung von Baumaterialien sowie ganzjährige witterungsunabhängige Arbeitsräume mit hoher Aufenthaltsqualität.

Einen wesentlichen Anteil am Erfolg des Parks werden die Menschen besitzen, die dort arbeiten und leben. Dort werden viele qualifizierte Arbeitskräfte interessante und abwechslungsreiche Tätigkeitsfelder finden. Für diese Arbeitskräfte und ihre Familien wird ein Wohnquartier mit ca. 1.000 Wohneinheiten entstehen. Dieses wird natürlich energieseitig grün sein und alles beinhalten, was für Familien wichtig ist, wie Kindergärten, Schulen, ärztliche Versorgung etc. (Agriculture Park)

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