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Almere: Ausrichterstadt der Floriade 2022
Als "Gartenstadt" wurde sie geplant und gebaut: die Stadt Almere. Eine Stadt mit Stadtkernen unterschiedlicher Art und Größe, in der jeder in der Nähe großer Grünflächen und in einer wasserreichen Umgebung lebt und in der öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad Vorrang haben.
Das Zentrum Almeres liegt nur einen Steinwurf vom Expo-Gelände entfernt und bietet vielfältige Möglichkeiten für einen Ausflug. Von kleinen Boutiquen bis hin zu großen Modemarken und einem vielfältigen Angebot an Gastronomie. Die Innenstadt Almeres mit ihren rund 400 Geschäften wurde nicht ohne Grund zur besten der Niederlande ernannt. Das autofreie Zentrum liegt nur etwa 20-30 Fahrminuten von Amsterdam und Utrecht entfernt. Der Bahnhof befindet sich direkt am Einkaufsgebiet.
lmere wird auch als Freilicht-Architekturmuseum bezeichnet. Nicht nur Gebäude wie der Floresturm und die grüne Aeres-Hochschule auf dem Expo-Gelände sind ein Highlight für Architekturfans. Auch im Zentrum von Almere kommen sie auf ihre Kosten. Hier lässt sich auf einem Gebiet von nicht einmal einem Quadratkilometer die Architektur weltberühmter Architekt*innen bewundern. Außerhalb des Stadtzentrums finden sich ebenso interessante architektonische Highlights, wie das experimentelle Bauvorhaben in der Siedlung De Fantasie. Die Architekten durften hier 1982 ohne Rücksicht auf Standardbauvorschriften frei bauen. Auch im Stadtteil Noorderplassen zeigt sich die architektonische Besonderheit Almeres. Hier liegen die Viertel De Realiteit und De Eenvoud. Beim Bau dieser Viertel wurden innovative Lösungen des Recyclings und des Energiesparens angewandt, die auch heute noch aktuell sind.
Almere ist aber nicht nur ein Architektur-Hotspot, sondern experimentiert auch mit innovativen Wohn- und Bauformen. Im Viertel DUIN in Almere Poort stehen die Häuser in einer von Menschen geschaffenen Dünenlandschaft mit bis zu zehn Meter hohen Dünen, Wäldern, einem Boulevard und einem herrlichen Strand mit Yachthafen, gemütlichen Strandbars und dem größten Katamaran-Strand der Niederlande. Am anderen Ende der Stadt liegt Oosterwold. Dieses grüne, landwirtschaftliche Gebiet wird von den Bewohner*innen in Eigenregie so nachhaltig, ökologisch und autark wie möglich entwickelt. Sie bauen nicht nur ihre Häuser, Betriebe und Einrichtungen selbst; sie kümmern sich auch um die Straßen, die Wasserversorgung und den öffentlichen Raum. Ein Teil dieses Gebietes ist für nachhaltige urbane Landwirtschaft bestimmt. Nachhaltigkeit zeigt sich in Almere auch an vielen weiteren Orten. So werden neue Brücken vollständig nach zirkulären Grundsätzen gebaut. In der grünen Plastikfabrik der Stadt entstehen neue Produkte aus Plastikabfällen der Stadt. Jeden Samstagmorgen findet außerdem ein Bauernmarkt mit regionalen Produkten statt und im Rahmen von urbaner Landwirtschaft werden lokale Supermärkte beliefert.
Almere ist von fünf Naturgebieten umgeben: Oostvaardersplassen, Lepelaarplassen, Pampushout, Vroege Vogelbos und Boswachterij Almeerderhout. Die Oostvaardersplassen und die Lepelaarplassen sind Teil des neuesten Nationalparks der Niederlande, Nationalpark Nieuw Land. Das Gebiet der Oostvaardersplassen ist auch als „Savanne des Nordens“ bekannt. In diesem außergewöhnlichen Sumpfgebiet leben Heckrinder, Konik-Pferde, Rothirsche und Füchse. Die Lepelaarplassen sind ein Naturschutzgebiet, das sich durch sein lehmhaltiges Sumpfgebiet mit Sumpfvögeln und Kormoranen auszeichnet. Es ist zudem Brutgebiet für Wiesenvögel und Enten.

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