Uni Göttingen: Besticht im bundesweiten und internationalen Vergleich

Diese Ergebnisse können sich sehen lassen: die Fakultät für Agrarwissenschaften der Universität Göttingen besticht im bundesweiten und internationalen Vergleich.

Universität Göttingen. Grafik: Universität Göttingen.

Der in diesem Jahr erschienene DFG-Förderatlas (Deutsche Forschungsgemeinschaft) belegt das wissenschaftliche Engagement der Göttinger Fakultät für Agrarwissenschaften: im Bereich der Agrarwissenschaften führt die Universität Göttingen die Rangliste der DFG-Bewilligungen zwischen 2014 bis 2016 an – und das mit Abstand. Zusätzlich erschien das weltweit bekannteste Ranking der Universitäten von der Shanghai Ranking Consultancy: Im weltweiten Vergleich, basierend auf agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen, glänzt die Göttinger Universität auf Platz 23 von insgesamt 500 Universitäten, deutschlandweit ist das der erste Platz.

Mit 21.6 Mio. Euro eingeworbenen DFG-Mitteln verteidigte die Universität Göttingen ihren ersten Platz im Bereich Agrar-, Forstwissenschaften und Tiermedizin. An zweiter Stelle steht die Universität Gießen mit 8.3 Mio. Euro, gefolgt von München, Bonn und Hohenheim. Mit 220.8 Mio. Euro an DFG-Bewilligungen insgesamt landet die Göttinger Universität im bundesweiten Vergleich auf dem 10. Platz. Hier können sich übrigens neben den Agrarwissenschaften besonders die Biologie und die Medizin über einen Großteil der Fördergelder freuen. Auch wenn die Höhe an Drittmitteln allein kein Garant für hohe Forschungsqualität sein kann, ist sie zumindest eine wichtige Kennzahl für gute wissenschaftliche Arbeit, da die Gelder mit fundiertem und wissenschaftlichem Engagement eingeworben werden müssen, wie die Herausgeber des Förderatlas betonen. Diesen hohen Status verteidigt die Universität Göttingen schon seit einiger Zeit.

Im „Global Ranking of Academic Subjects“, veröffentlicht von der ShanghaiRanking Consultancy, punktet die Göttinger Universität mit Platz 23 als höchstbewertete deutsche Universität. Gemessen wird dies anhand der Anzahl und Qualität der agrarwissenschaftlichen Veröffentlichungen. Laut Berechnungen der ShanghaiRanking Consultancy entstanden über 81% der Veröffentlichungen aus internationaler Zusammenarbeit – ein Indikator dafür, dass die Fakultät für Agrarwissenschaften eine weltoffene Forschungsinstitution ist.

„Sicherlich ist immer Luft nach oben – auf den derzeitigen Standard kann die Fakultät allerdings durchaus stolz sein.“ stellt Prof. Dr. Elke Pawelzik, Dekanin der Fakultät für Agrarwissenschaften, zufrieden fest.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.