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Sieger geehrt: Die schönsten Privatgärten des Jahres
Der Callwey Verlag und die Zeitschrift „Garten+Landschaft" lobten 2015 zum ersten Mal den Wettbewerb GÄRTEN DES JAHRES aus und suchten dabei die besten von Landschaftsarchitekten und Landschaftsgärtnern gestalteten Privatgärten im deutschsprachigen Raum. Bei dem gemeinsamen Projekt arbeitete man eng mit kompetenten Partnern zusammen: dem Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL), dem Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla), der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. (DGGL), der KANN GmbH Baustoffwerke, der Zeitschrift „Mein schöner Garten" und der Stiftung Schloss Dyck.
Über 150 Gartenprojekte waren von Landschaftsarchitekten und Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus beim Wettbewerb eingereicht worden. Da die Wettbewerbsauslobung bewusst keine einschränkenden Vorgaben hinsichtlich der Größe, Lage oder der Gartenstile gemacht hatte, war die Bandbreite groß. Eine Fachjury erkor aus allen Einreichungen zunächst 50 Gärten, aus denen dann nach intensiver Begutachtung der Preisträger ausgewählt wurde. Darüber hinaus gab es drei weitere Auszeichnungen. Die feierliche Preisverleihung fand am 16. Februar 2016 auf Schloss Dyck in Jüchen statt. Anlässlich dieser Veranstaltung wurde ein neues Buch präsentiert, das unmittelbar im Zusammenhang mit dem Wettbewerb entstanden ist. In diesem werden die 50 besten Privatgärten mit zahlreichen Fotos, Plänen und aussagekräftigen Projektbeschreibungen vorgestellt.
Auffällig ist, dass bei den prämierten Gärten keine einheitlichen Trends zu erkennen sind - vielmehr zeichnen sich die Gartenprojekte durch ihre Vielfältigkeit aus. Die Beispiele reichen von repräsentativ bis naturnah, von architektonisch-streng bis informell-dynamisch oder von pflanzenreich-üppig bis puristisch-minimalistisch. So vielfältig die Wünsche der Besitzer und so charakteristisch die Handschriften vieler Planer sind, so eigenständig scheinen auch deren Lösungen hinsichtlich der Freiraumgestaltung zu sein. Die Wettbewerbsjury legte bei ihrer Beurteilung besonderen Wert auf ganzheitliche Konzepte, die den Garten auf individuelle Weise zum erweiterten Wohn- und Genussraum des Nutzers werden lassen. Es sollte eine starke Idee dahinterstecken, der sich Pflanzen, Materialien, Produkte etc. unterordnen. „Ich freue mich sehr, dass es jetzt einen Wettbewerb um die schönsten Privatgärten gibt", so August Forster, Präsident des BGL und Mitglied der Jury. „Alle eingereichten Bewerbungen zeichneten sich wirklich durch einen extrem hohen Standard aus. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Wiederkehr der Bedeutung der Pflanzen im Garten. Bei den besten Privatgärten geht es nicht mehr nur um Architektur und Design, sondern auch um gekonnt gestaltete, lebendige Pflanzenvielfalt."
Die Preisträger
Den mit 5.000 Euro dotierten ersten Preis erhielt das Büro Orel+Heidrich (Herzogenaurach) für die Gestaltung eines großzügigen Hausgartens in Erlangen, dessen sehr schlüssiges Raumkonzept auf verschiedenen Ebenen aus dem Ort heraus entwickelt wurde und dessen Freiräume einen klarem Bezug zur Architektur des Wohnhauses zeigen. Ein vorhandener, hochstämmiger Kiefernbestand wurde geschickt in das Konzept integriert und trägt mit seinem lichten Schattenwurf ganz wesentlich zur besonderen Atmosphäre des Gartens bei. Streng formale Elemente wie Holzdecks, ein Pool und Mauern kontrastieren mit informellen, sensibel abgestimmten, üppigen Staudenpflanzungen.
Einen Sonderpreis der Jury erhielt ein Projekt des Büros Design Associates (Stephan Maria Lang, München), das sich mit der Renaturierung einer Feuchtwiesen-Landschaft in Seeshaupt befasste. Die Herausforderung war hier die besondere Berücksichtigung ökologischer Belange in einem sensiblen Seeuferbereich.
Ebenfalls mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurden ein Hausgarten in Bad Zwischenahn in der Kategorie „Grüne Architektur" (Koch & Koch Garten- und Landschaftsarchitekten, Pähl, mit Carsten Wragge) und ein weitläufiger Villengarten (Meerbusch) in der Kategorie „Englischer Landschaftsgarten" (Büro WKM Weber Klein Maas, Düsseldorf).
Weitere Informationen unter www.gaerten-des-jahres.com. (Quelle: BGL)

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