Lubera® Sommerhimbeeren

Klassische Sommerhimbeeren wurden lange Zeit von den immer früher fruchtenden Herbsthimbeeren verdrängt. Das Auftreten der Kirschessigfliege vor einigen Jahren hat den Trend jedoch deutlich abgeschwächt. Vor allem die besonders robuste Sanibelle(s) ist in Böden, die sich für Himbeeren nur eingeschränkt eignen, noch immer unverzichtbar.

Lubera® Sommerhimbeeren. Bild: Lubera®.

Wurzelfäuleresistent:
Sommer-Himbeere Sanibelle(s)
Die Wurzelfäule ist und bleibt das größte Problem in der heimischen Himbeerkultur. Ursprung dafür ist allerdings nicht die Pflanze, sondern der Gärtner, der Himbeeren an ungeeignete Standorte, also in zu schwere, nasse Böden, pflanzt. Bemühungen zur Bodenverbesserung können durchaus zum Erfolg führen. Sinnvoll ist es aber, auch auf der Sortenseite alle Register zu ziehen, und da kommt Sanibelle(s) genau richtig: Die Sommerhimbeere Sanibelle(s) ist nach wie vor die einzig wirklich resistente Sorte, sie wächst noch in Böden, wo andere Himbeeren längst nicht mehr gedeihen.

Riesenbeeren:
Sommer-Himbeere Tulameen
Die Sommerhimbeere Tulameen bringt sehr große, gut schmeckende Himbeeren hervor. Sie entstehen an den zweijährigen Ruten, die Erntezeit beginnt Mitte Juli und dauert in den August hinein. Die Erträge sind regelmäßig und hoch. Die Sorte ist allerdings sonst das Gegenteil von Sanibelle(s) und ziemlich anspruchsvoll. Tulameen gehört deshalb nur an ausgesprochen gute Standorte mit leichtem Boden. Wie bei Sommerhimbeeren üblich, werden die Tragruten nach der Ernte bodennah entfernt.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.