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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Emsflower: Produktionsfläche in Emsbüren erweitert
Nach Informationen der Neuen Osnabrücker Zeitung ist dazu ein Ankauf weiterer Betriebsflächen erforderlich, die an das derzeit 100 Hektar umfassende Firmenareal angrenzen sollen. Der Betrieb liegt direkt am Autobahnkreuz A30/A31.
Momentan wird eine Lücke zwischen bestehenden Produktionflächen und dem Unternehmensbereich "Emsland Gemüse" überbaut. Der Bau der 12 Hektar umfassenden Fläche soll im Herbst 2017 abgeschlossen werden und dann auf sechs Hektar weitere Kapazitäten für Beetpflanzen bieten. Weitere sechs Hektar sind als Kombinationsfläche vorgesehen, wo im Winter Frühjahrsblüher und Beet- und Balkonpflanzen stehen und anschließend Tomaten, Gurken oder Paprika angebaut werden können.
Durch den Ausbau werden 50 weitere Vollzeitarbeitsplätze in den Bereichen Produktion, Logistik und Technik am Standort Emsbüren geschaffen.
Standortplanung der Emsflower Gruppe
Emsflower produziert auf insgesamt 87 Hektar Anbaufläche Gemüse und Topfpflanzen. In Emsbüren steigt mit dem Erweiterungsbau die überbaute Fläche auf (die ursprünglich geplanten) 64 Hektar an. Weitere Flächen befinden sich in Denekamp und Erica. Diese beiden Betriebe sollen mittelfristig aufgegeben werden. Ein Betrieb bei Fretzdorf bei Berlin wurde bereits verkauft. Mittelfristig soll die gesamte Produktion in Emsbüren gebündelt werden.
Bereits heute steht der Betrieb technologisch an der Spitze. Geschäftsführer Tom Kuipers hat das innerbetriebliche Transportsystem automatisiert (60 Transportfahrzeuge "Rhynos", 30 computergesteuerte Transportwagen für den Tischtransport, Produktionsroboter zum Stecken von Stecklingen). Experimentiert wird bereits mit dem Einsatz von LED-Licht zur Optimierung der Jungpflanzenproduktion. Damit kann die Anzucht in mehreren Lagen erfolgen. Die durch den Betrieb benötigte Wärmeenergie wird durch ein Naturholzkraftwerk CO2-neutral produziert.
Insgesamt beschäftigt Emsflower mehr als 400 Mitarbeiter, davon in Emsbüren aktuell 250. Seit 2004 hat Bernardus („Bennie“) Kuipers an diesem Standort rund 140 Millionen Euro investiert.
Quelle: NOZ, gabot

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