Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Bundestag: Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft spricht über Gen-Petunien

Bericht der Bundesregierung über Stand der Ermittlungen zu gentechnisch veränderten Petunien in Deutschland.

Das Reichstagsgebäude als Plenarsaal-Gebäude für den Deutschen Bundestag am Platz der Republik in Berlin. Bild: Wolfgang Pehlemann.

Heute tagt in Berlin in nicht-öffentlicher Sitzung der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages. Auf Antrag der Fraktion "DIE LINKE" vom 11. Mai 2017 steht auch die Thematik um die gentechnisch veränderten Petunien auf der Tagesordnung. Erwartet wird ein Bericht der Bundesregierung zu den gefundenen gentechnisch veränderten Petunien in Finnland und den Schlussfolgerungen für deutsche Kontrollbehörden sowie zum Stand der Ermittlungen, ob auch in Deutschland gentechnisch veränderte Petunien auf dem Markt sind.

Die im Ausschuss vertretenen Parlamentarier können bei Bedarf Stellungnahmen beschließen, die von der Bundesregierung in ihren Beratungen im Ministerrat der Europäischen Union berücksichtigt werden müssen.

Der Hintergrund zum Bericht der Bundesregierung: Das Auftauchen von gentechnisch veränderten Petunien (GVO-Petunien) im deutschen Handel wird aus immer mehr Bundesländern gemeldet. Neben Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein, sind mittlerweile auch Niedersachsen, Hessen und das Saarland betroffen.

Nach den Kundenlisten der Lieferanten wurden ins Saarland gentechnisch veränderte Petunien mit den Handelsbezeichnungen Pegasus Orange Morn (Produktname beim Züchter: Salmon Ray), Pegasus Orange (Produktname beim Züchter: Bingo Mandarin), Pegasus Table Orange (Produktname beim Züchter: Bingo Orange), Go!Tunia Orange (Produktname beim Züchter: Bingo Orange), Viva Orange (Produktname beim Züchter: Salmon Ray) sowie Potunia Plus Papaya geliefert.

Da die Handelsnamen im Zuge des Vertriebs aber teilweise geändert werden, empfiehlt das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes den Händlern, aus Vorsorgegründen grundsätzlich keine orange- bzw. lachsfarbenen Petunien von ihren Lieferanten anzunehmen und zu veräußern. (Quelle: Deutscher Bundestag, umwelt.saarland.de)

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.