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Im Interview: Stefan Lohrberg
Herr Lohrberg, die spoga+gafa 2023 steht unter dem Motto Leitthema "Social Gardens - Orte der Begegnung". Wie wollen Sie Aussteller und Besucher von Ihrem Leitthema begeistern?
Mit unserem diesjährigen Leitthema können sich viele, Alt und Jung, identifizieren, da der Garten in den letzten Jahren eine neue Relevanz gewonnen hat: als sicherer Rückzugsort für Entspannung und Regeneration sowie als Treffpunkt für Familie, Nachbarn und Freunde. Die Aussteller werden das Leitthema auf vielfältige und inspirierende Weise aufgreifen. Und wir werden Social Gardens in verschiedenen Facetten auf den Events und im Rahmenprogramm der spoga+gafa 2023 integrieren. So wird die spoga+gafa 2023 selbst wieder zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung.
Bieten Sie auf der Messe auch Veranstaltungen oder Workshops zum Leitthema an?
Definitiv. Das Leitthema zieht sich auch wie ein roter Faden durch die Events und das Rahmenprogramm der spoga+gafa 2023. So können sich Besuchende auf Vorträge und Talkformate mit internationalen Expertinnen und Experten der Grünen Branche freuen, zum Beispiel wird Trendforscher Manuel Rucar aus Frankreich vor Ort sein. Auch im diesjährigen Konzept der POS Green Solution Island, sowie auf dem Boulevard of Ideas, der Trendshow Outdoor Furniture, Decoration and BBQ sowie bei thematischen Rundgängen über das Messegelände, findet sich das Thema Social Gardens wieder.
Die spoga+gafa 2022 war nach der coronabedingten Pause ein voller Erfolg. Wie wollen Sie mit der Ausgabe im Juni daran anknüpfen?
Das stimmt, die spoga+gafa feierte 2022 einen sehr erfolgreichen Restart. In der Folge verzeichnen wir sehr hohe Wiederbuchungsraten und Anmeldungen von neuen und wiederkehrenden Marken für die spoga+gafa 2023. Neben einer verstärkten Rückkehr von Unternehmen aus Nordamerika fragen insbesondere Unternehmen aus Asien ihren Flächenbedarf in den Kölner Hallen sehr intensiv ab. Auch der Blick in die BBQ-Hallen zeigt eine vielversprechende Entwicklung: Wir freuen uns über die Rückkehr großer Marken und einer erhöhten Flächenbuchung von Unternehmen aus aller Welt. Somit können sich die Besucher auf eine noch größere und internationalere spoga+gafa 2023 freuen; ähnlich der Größe und Dimension wie vor der Pandemie – da fehlt nicht mehr viel. Das macht uns stolz.
Eine Gartenmesse im Jahr 2023 muss den Besuchern sehr viel bieten. Worin sehen Sie die größten Unterschiede im Vergleich zu einer Messe von vor 5 Jahren?
Puh, nicht einfach. Darf ich „vor fünf Jahren“ in „vor fünf Editionen“ tauschen? Messen, die spoga+gafa ist dafür ein sehr gutes Beispiel, bleiben dann erfolgreich und sind dann für die Zukunft gut aufgestellt, wenn sie sich weiterentwickeln. Und das hat die spoga+gafa in den vergangenen fünf Editionen wie vielleicht wenig andere Messen getan. Sie hat sich weiterentwickelt zu einer Themen- und Mehrwertplattform. Wo früher das Zeigen neuer Produkte im alleinigen Fokus stand, kommt heute ergänzend das Finden von Antworten auf die branchenbewegenden Fragen dazu. Und neben dem Zusammenführen von Angebot und Nachfrage, steht die gemeinsame Entwicklung von Lösungen auf bestehende Herausforderungen der Branchen in der Angebotsvielfalt einer Messe. Messen werden tiefer, werden umfassend relevanter. Zudem verlässt unser Angebot inzwischen unsere Hallen und wächst ergänzend in die digitale Welt
Die Marke spoga+gafa steht seit Jahrzehnten für die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage. Dieses Versprechen, das wir bis dato in unseren Kölner Messehallen einlösten, überführen wir nun ganzjährig ins Digitale. Damit bieten wir der Gartenlifestyle-Branche ganzjährig und weltweit eine Matchmaking-Plattform mit umfangreiche Networking- und Matchmaking-Möglichkeiten.
Noch einmal zurück zum Leitthema: Findet sich das Leitthema das dem Jahr 2022 - Nachhaltige Gärten - auch in diesem Jahr noch auf der Messe wieder?
Definitiv! Nachhaltigkeit ist mittlerweile auch aus der Grünen Branche nicht mehr wegzudenken. Menschen werden – Gott sei Dank - immer umweltbewusster und möchten auch ihre Gärten und Außenbereiche auf nachhaltige Weise gestalten und nutzen. Die Hersteller und der Handel reagieren darauf und bieten entsprechende Angebote, wie zum Beispiel natürliche Düngemittel oder nachhaltige und ressourcenschonende Materialien. Nachhaltige Gartenlifestyle-Trends umfassen zum Beispiel finden sich auch in Social Gardens wie beispielsweise dem City Gardening sowie der Selbstversorgung wieder. Das beinhaltet den Anbau von Obst- und Gemüsesorten im eigenen Garten, auf dem Balkon oder in Gemeinschaftsgärten, um die Abhängigkeit von Transport und Verpackung von Lebensmitteln zu reduzieren und den ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Vielen Dank!

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