- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- GrootGroenPlus 2016
- Orchidee: Die beliebteste blühende Zimme...
Orchidee: Die beliebteste blühende Zimmerpflanze
Erst mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei der Weihnachtsstern (11%) und auf Platz drei die Kalanchoё (10%). Man kann also sagen: Die Orchidee ist ein „Kassenschlager". Doch was hat die Orchidee, was andere nicht haben? Zum Tag der Orchidee am 3. September 2026 schauen wir uns die beliebte Blühpflanze einmal genauer an.
Große Vielfalt mit klingenden Namen
Über 25.000 Orchideenarten gibt es auf der Welt und dank gärtnerischer Erfolge entstanden im Laufe der Zeit zusätzlich mehr als 150.000 Hybride mit Blüten in unzähligen Formen und Farben. Als Zimmerpflanze ist die Phalaenopsis die bekannteste und beliebteste. Sie wird auch Schmetterlingsorchidee genannt und allein sie ist in Hunderten verschiedenen Formen, Blütengrößen und Farben erhältlich. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort Phalaina ab, was übersetzt Falter bedeutet. Und tatsächlich muten ihre Blüten - die zahlreich an langen Rispen erscheinen - wie ein Schwarm exotischer Schmetterlinge an. Daneben gibt es viele weitere traumhafte Orchideen, die nicht weniger klangvolle Namen tragen. Sei es die Tanzende Prinzessin (Oncidium), deren Blüten einem Ballkleid ähneln, oder die Stiefmütterchenorchidee (Miltonia) mit ihrer wunderbaren Blütenzeichnung, die Maske genannt wird und der sie ihren deutschen Namen verdankt. Es lohnt, sich im breiten Sortiment umzuschauen und neben der zurecht beliebten Phalaenopsis auch den vielen anderen traumhaften Orchideen Aufmerksamkeit zu schenken.
Lange Blütezeit bei wenig Pflege
Orchideen sind mehrjährige Zimmerpflanzen, die immer wieder und dann wochen-, wenn nicht sogar monatelang mit ihren traumhaften Blüten erfreuen. Dafür braucht es keinen besonders grünen Daumen, nur etwas Know-How bezüglich ihrer Herkunft und den damit verbundenen Vorlieben. So wachsen Orchideen in ihrem ursprünglichen Habitat mehrheitlich in den Kronen von Bäumen, anstatt im Boden. Ihre Luftwurzeln sind sogar in der Lage Photosynthese zu betreiben. Aus diesem Grund werden Orchideen in der Regel in Töpfen aus transparentem Kunststoff angeboten, damit Licht an die Wurzeln gelangen kann. Das spezielle Substrat besteht aus Rindenstückchen, Blähton oder Kork und lässt eine gute Belüftung und eine gute Verankerung der Wurzeln zu. Orchideen sollten daher niemals in normale Blumenerde umgetopft werden. Wem der Anblick des Substrats und der Wurzeln nicht gefällt, wählt einfach einen schönen, blickdichten Übertopf für die Pflanze. Im Sommer sollte man jedoch unbedingt ein- bis zweimal pro Woche die Wurzeln kontrollieren. Diese sind nämlich ein guter Indikator, ob die Orchideen Durst haben. Sind sie grün, ist alles ok. Sind sie grau, sollte man gießen. Wer mag, nimmt dafür die Kanne, noch besser ist ein fünf-minütiges Tauchbad in lauwarmem Wasser. Wichtig: Anschließend überschüssiges Wasser gut abtropfen lassen, denn nasse Füße mögen Orchideen überhaupt nicht.
Auch beim Standort lohnt es sich, die Heimat der meisten Orchideen zu bedenken. Geschützt unter dem Blätterdach der Bäume gelangen Sonnenstrahlen eher selten direkt auf die Pflanze. Im Wohnzimmer bedeutet das: Sie mögen es zwar hell, bekommen von direkter Sonne aber schnell einen Sonnenbrand. Auf Südfensterbrettern darf eine leichte Schattierung durch einen Vorhang daher nicht fehlen, besser noch stehen die Orchideen tiefer im Raum, zum Beispiel auf dem Couchtisch oder an einem anderen, nur indirekt beschienenen Platz. Außerdem vertragen Orchideen keine zu trockene Luft. Während der kälteren Jahreszeit sind daher Heizköper zu meiden. Und ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Nach dem Verblühen bitte nicht die Pflanze im Müll entsorgen! Orchideen sind treue Pflanzen und nach einer kleinen Verschnaufpause entwickeln sich schon bald neue Rispen mit Knospen. Ganz nach dem Motto: Schönheit, die bleibt! (Quelle: GPP)
Neuen Kommentar schreiben
Messenachrichten
Orchidee: Die beliebteste blühende Zimmerpflanze
Erst mit deutlichem Abstand folgen auf Platz zwei der Weihnachtsstern (11%) und auf Platz drei die Kalanchoё (10%). Man kann also sagen: Die Orchidee ist ein „Kassenschlager". Doch was hat die Orchidee, was andere nicht haben? Zum Tag der Orchidee am 3. September 2026 schauen wir uns die beliebte Blühpflanze einmal genauer an.
Große Vielfalt mit klingenden Namen
Über 25.000 Orchideenarten gibt es auf der Welt und dank gärtnerischer Erfolge entstanden im Laufe der Zeit zusätzlich mehr als 150.000 Hybride mit Blüten in unzähligen Formen und Farben. Als Zimmerpflanze ist die Phalaenopsis die bekannteste und beliebteste. Sie wird auch Schmetterlingsorchidee genannt und allein sie ist in Hunderten verschiedenen Formen, Blütengrößen und Farben erhältlich. Ihr Name leitet sich vom griechischen Wort Phalaina ab, was übersetzt Falter bedeutet. Und tatsächlich muten ihre Blüten - die zahlreich an langen Rispen erscheinen - wie ein Schwarm exotischer Schmetterlinge an. Daneben gibt es viele weitere traumhafte Orchideen, die nicht weniger klangvolle Namen tragen. Sei es die Tanzende Prinzessin (Oncidium), deren Blüten einem Ballkleid ähneln, oder die Stiefmütterchenorchidee (Miltonia) mit ihrer wunderbaren Blütenzeichnung, die Maske genannt wird und der sie ihren deutschen Namen verdankt. Es lohnt, sich im breiten Sortiment umzuschauen und neben der zurecht beliebten Phalaenopsis auch den vielen anderen traumhaften Orchideen Aufmerksamkeit zu schenken.
Lange Blütezeit bei wenig Pflege
Orchideen sind mehrjährige Zimmerpflanzen, die immer wieder und dann wochen-, wenn nicht sogar monatelang mit ihren traumhaften Blüten erfreuen. Dafür braucht es keinen besonders grünen Daumen, nur etwas Know-How bezüglich ihrer Herkunft und den damit verbundenen Vorlieben. So wachsen Orchideen in ihrem ursprünglichen Habitat mehrheitlich in den Kronen von Bäumen, anstatt im Boden. Ihre Luftwurzeln sind sogar in der Lage Photosynthese zu betreiben. Aus diesem Grund werden Orchideen in der Regel in Töpfen aus transparentem Kunststoff angeboten, damit Licht an die Wurzeln gelangen kann. Das spezielle Substrat besteht aus Rindenstückchen, Blähton oder Kork und lässt eine gute Belüftung und eine gute Verankerung der Wurzeln zu. Orchideen sollten daher niemals in normale Blumenerde umgetopft werden. Wem der Anblick des Substrats und der Wurzeln nicht gefällt, wählt einfach einen schönen, blickdichten Übertopf für die Pflanze. Im Sommer sollte man jedoch unbedingt ein- bis zweimal pro Woche die Wurzeln kontrollieren. Diese sind nämlich ein guter Indikator, ob die Orchideen Durst haben. Sind sie grün, ist alles ok. Sind sie grau, sollte man gießen. Wer mag, nimmt dafür die Kanne, noch besser ist ein fünf-minütiges Tauchbad in lauwarmem Wasser. Wichtig: Anschließend überschüssiges Wasser gut abtropfen lassen, denn nasse Füße mögen Orchideen überhaupt nicht.
Auch beim Standort lohnt es sich, die Heimat der meisten Orchideen zu bedenken. Geschützt unter dem Blätterdach der Bäume gelangen Sonnenstrahlen eher selten direkt auf die Pflanze. Im Wohnzimmer bedeutet das: Sie mögen es zwar hell, bekommen von direkter Sonne aber schnell einen Sonnenbrand. Auf Südfensterbrettern darf eine leichte Schattierung durch einen Vorhang daher nicht fehlen, besser noch stehen die Orchideen tiefer im Raum, zum Beispiel auf dem Couchtisch oder an einem anderen, nur indirekt beschienenen Platz. Außerdem vertragen Orchideen keine zu trockene Luft. Während der kälteren Jahreszeit sind daher Heizköper zu meiden. Und ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Nach dem Verblühen bitte nicht die Pflanze im Müll entsorgen! Orchideen sind treue Pflanzen und nach einer kleinen Verschnaufpause entwickeln sich schon bald neue Rispen mit Knospen. Ganz nach dem Motto: Schönheit, die bleibt! (Quelle: GPP)
Neuen Kommentar schreiben
Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.