NABU: Neues Förderprogramm setzt Impuls für Trendwende in der Moornutzung

Nasse Moore sind unverzichtbar für Klimaschutz und Wassersicherheit – jetzt braucht es Tempo bei Umsetzung und Anreizen.

Die Vernässung von Moorflächen wird nun gefördert. Bild: GABOT.

Zur Vorstellung des neuen Förderprogramms zur Wiedervernässung von Mooren durch Bundesumweltminister Carsten Schneider erklärt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Dieses Programm ist ein Meilenstein und ein europaweit einzigartiges Signal: Moore sind keine Randflächen mehr, sondern Schlüsselakteure im Klimaschutz. Jahrzehntelang entwässert und unterschätzt, zeigen sie heute ihre wahre Stärke. In Zeiten von Dürre und Starkregen sind nasse Moore unverzichtbar: Sie speichern Wasser, sichern Ernten und stabilisieren unsere Trinkwasserversorgung. Gleichzeitig stoppen sie massive Treibhausgasemissionen und können wieder zu wirksamen CO₂-Senken werden.

Der Kurswechsel hin zur nassen Moornutzung ist überfällig und richtig. Jetzt ist die Politik gefordert, konsequent nachzulegen: Wir brauchen deutlich schnellere Genehmigungsverfahren, verbindliche und attraktive marktbasierte Anreize für Klimaschutz- und Wasserrückhalteleistungen sowie eine klare Verankerung des Moorschutzes in der Raumplanung. Bund und Länder müssen hier gemeinsam Tempo machen, sonst bleibt die dringend notwendige Trendwende Stückwerk."

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.

Messenachrichten

NABU: Neues Förderprogramm setzt Impuls für Trendwende in der Moornutzung

Nasse Moore sind unverzichtbar für Klimaschutz und Wassersicherheit – jetzt braucht es Tempo bei Umsetzung und Anreizen.

Die Vernässung von Moorflächen wird nun gefördert. Bild: GABOT.

Zur Vorstellung des neuen Förderprogramms zur Wiedervernässung von Mooren durch Bundesumweltminister Carsten Schneider erklärt NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger: „Dieses Programm ist ein Meilenstein und ein europaweit einzigartiges Signal: Moore sind keine Randflächen mehr, sondern Schlüsselakteure im Klimaschutz. Jahrzehntelang entwässert und unterschätzt, zeigen sie heute ihre wahre Stärke. In Zeiten von Dürre und Starkregen sind nasse Moore unverzichtbar: Sie speichern Wasser, sichern Ernten und stabilisieren unsere Trinkwasserversorgung. Gleichzeitig stoppen sie massive Treibhausgasemissionen und können wieder zu wirksamen CO₂-Senken werden.

Der Kurswechsel hin zur nassen Moornutzung ist überfällig und richtig. Jetzt ist die Politik gefordert, konsequent nachzulegen: Wir brauchen deutlich schnellere Genehmigungsverfahren, verbindliche und attraktive marktbasierte Anreize für Klimaschutz- und Wasserrückhalteleistungen sowie eine klare Verankerung des Moorschutzes in der Raumplanung. Bund und Länder müssen hier gemeinsam Tempo machen, sonst bleibt die dringend notwendige Trendwende Stückwerk."

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.