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Rheinland: Apfelverteilaktion durchgeführt
Die rheinischen Obstbauern stießen auf zahlreiche interessierte Verbraucher, die ihnen viele Fragen zum rheinischen Obst stellten – und natürlich nicht ohne Antwort heimgingen. Die Apfelverteilaktion fand deutschlandweit unter dem Motto „Regional = Klimaneutral?!“ statt – mit dem Ziel, die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Vorzüge des regionalen Obstbaus zu informieren.
Heute hat sich Passantinnen und Passanten in den Innenstädten von Bonn, Düren und Köln ein ähnliches Bild geboten: Dort waren Obstbäuerinnen und Obstbauern mit grünen Westen und Körben unterwegs, die Info-Postkarten und große Kisten voller frisch gepflückter Äpfel aus der Region im Gepäck hatten. „Wir wollten mit der Aktion mit Verbrauchern ins Gespräch kommen und sie auf die Vorzüge von heimischem Obst aufmerksam machen“, erklärt Ferdinand Völzgen von der Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg, der den Aktionstag im Rheinland organisiert hat. „Das ist uns auch gelungen“, sind Völzgen und seine Mitstreiterinnen und Mitstreiter überzeugt. „Wir sind mit vielen Passanten ins Gespräch gekommen und konnten jedem einen frisch gepflückten Apfel mit auf den Weg geben.“ Rund 50 Obstbauern haben heute im Rheinland insgesamt mehr als 20.000 Äpfel verschenkt.
Die Apfelverteilaktion fand deutschlandweit unter dem Motto „Regional = Klimaneutral?!“ statt, um Verbraucher über die Vorteile des regionalen Obstanbaus zu informieren. Dabei stellten die Obstbauern insbesondere die Klimafreundlichkeit des heimischen Obsts heraus. Denn Früchte aus der Region haben keinen tagelangen LKW-Transport durch Europa oder gar eine Übersee-Fahrt hinter sich, bevor sie im Verkaufsregal landen. Wer regionales Obst kauft, hilft dabei, Verkehrswege zu entlasten und etliche Tonnen klimaschädliches CO2 einzusparen.
Für die Botschaften der Obstbauern hatten die Verbraucher ein offenes Ohr. Sie stellten den Obsterzeugern aber auch selbst viele Fragen, die die Obstbauern ausführlich beantworteten. Zum Beispiel fragten Passanten die Obstbauern, was sie machen, um Bienen zu schützen. Die Antwort: Sehr viel! Obstanlagen stellen von sich aus schon einen wichtigen Lebensraum für Insekten dar. Das fördern die Obstbauern zusätzlich, indem sie Nistkästen aufstellen und Blühstreifen anlegen, um das Nahrungsangebot für Insekten bis in den Spätsommer hinein weiter zu erhöhen. „Uns Obstbauern ist es sehr wichtig, Bienen und andere bestäubende Insekten zu schützen. Denn so wie sie Nektar und Pollen der Obstblüten zum eigenen Überleben brauchen, benötigen wir ihre Hilfe bei der Bestäubung der Blüten“, erklärt Philip Wißkirchen, 1. Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg.
Eine weitere oft gestellte Frage der Passanten: Wo kann ich Äpfel aus regionalem Anbau kaufen? Ganz einfach: In den betriebseigenen Hofläden und natürlich in jedem Supermarkt! Regionales Obst ist im Handel zum Beispiel mit dem Label „Geerntet in Deutschland“ markiert. Unser Tipp an die Verbraucher: Einfach gezielt beim Verkaufspersonal nachfragen, welche Äpfel in der Auslage aus heimischen Anbau stammen. Und falls keine Äpfel aus Deutschland dabei sind: Fordern Sie aktiv von der Supermarktleitung vor Ort ein, dass sie auch heimisches Obst in ihrem Markt führt! „Wir heimischen Obstbauern haben nur dann eine Zukunft, wenn von allen Seiten, also von den Verbrauchern und dem Lebensmitteleinzelhandel, ein klares und eindeutiges Ja zur Regionalität kommt“, resümiert Georg Boekels, Vorsitzender der Landesfachgruppe Obstbau im Provinzialverband. „Deswegen freuen wir uns, dass wir mit unseren Botschaften bei der Apfelverteilaktion im Rheinland auf viel Zustimmung, Verständnis und Unterstützung gestoßen sind.“ (Fachgruppe Obstbau Bonn/Rhein-Sieg)

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