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ZVG: Ausbildungszahlen 2025 sind ermutigendes Signal
Nach den aktuellen Angaben der Berufsbildungsstatistik des Statistischen Bundesamtes mit Stichtag 31. Dezember 2025 befanden sich insgesamt 12.276 Auszubildende über drei Lehrjahre im Beruf Gärtnerin bzw. Gärtner – eine Steigerung von 0,3% gegenüber 2024. Die Zahl der Neuverträge im Gartenbau liegt bei 4.710 – ein Plus von 4,3% gegenüber dem Vorjahr. In den einzelnen Fachrichtungen lassen sich die positiven Steigerungen der Neuabschlüsse zum Vorjahr im Besonderen im Friedhofsgartenbau (174, +12,1%), Obstbau (60, +5,0%, Zierpflanzenbau (474, +1,3%) und Garten- und Landschaftsbau (+6,3%) erkennen. Leichte Rückgänge wurden in der Baumschule, Staudengärtnerei und im Gemüsebau verzeichnet.
„Die aktuellen Zahlen unterstreichen die Bedeutung des Gartenbaus als moderner und zukunftsorientierter Ausbildungsbereich. Besonders erfreulich ist, dass die Fachrichtungen des Produktionsgartenbaus weiterhin engagiert Nachwuchs ausbilden und damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten“, betont der Vorsitzende des ZVG-Ausschusses für Bildungspolitik und Berufsbildung, Georg Boekels.
Auch die Entwicklung der Ausbildungsverhältnisse gibt Anlass zur Zuversicht. Die Zahl der vorzeitigen Vertragslösungen ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen und weist auf eine weiterhin hohe Bindung vieler Auszubildender an ihren Beruf und ihre Betriebe hin.
Ein weiteres positives Signal liefert die Prüfungsstatistik: 3.420 Auszubildende haben 2025 ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden. Mit einer Erfolgsquote von rund 80% beweist die gärtnerische Berufsausbildung erneut ihre hohe Qualität und die Leistungsfähigkeit der Ausbildungsbetriebe sowie der beruflichen Bildungseinrichtungen.
„Unsere Betriebe bilden die Fachkräfte aus, die wir für eine nachhaltige, grüne und lebenswerte Zukunft benötigen. Die Ausbildungszahlen 2025 zeigen, dass der Gartenbau ein starker und verlässlicher Ausbildungssektor bleibt“, so Boekels abschließend. (ZVG)

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