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VSGP: Weg frei für gemeinsame Zukunft
„Wir unterstützen eine Weiterentwicklung der Land- und Ernährungspolitik – aber wir erwarten, dass sie praxistauglich ist“, lässt Werner Salzmann, Präsident des Verbands Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP), in seiner Eröffnungsrede an der Delegiertenversammlung vom 25. April 2026 in Zürich verlauten. Dabei spricht er die geforderte unternehmerische Freiheit der Gemüsebaubetriebe und die Entlastung des administrativen Aufwands an. Für eine nachhaltige Gemüseproduktion müssen die Mitglieder des VSGP auf Marktveränderungen reagieren und ihren Betrieb effizient führen können. Zunehmende Anbauflächen, eingeschränkte Produktionsmittel und stagnierende Flächenerträge bedeuten steigende Produktionskosten. Diese treffen am Markt auf einen enormen Preisdruck, der durch die Tiefpreisstrategien der Abnehmer angefeuert wird. Nachhaltigkeit hat ihren Preis, der sich auch im Markt widerspiegeln muss.
Im letzten Jahr prüfte und diskutierte der VSGP den Antrag der Feldgemüseproduzenten Zürich ausgiebig, der einen erneuten Beitritt zum Schweizer Bauernverband (SBV) forderte. VSGP und SBV fanden einen Weg die gegenseitigen Forderungen, insbesondere die Eigenständigkeit des VSGP, in Gemüsefragen zu bewahren. Die Delegierten des VSGP stimmten abschließend der Weiterverrechnung der Beiträge zu und machten damit den Weg frei für eine gemeinsame Zukunft. Der VSGP wird nun mit dem SBV die weiteren Schritte einleiten.
Die Delegiertenversammlung wurde in Zusammenarbeit mit der Gemüseproduzenten-Vereinigung Zürich (GVZ) durchgeführt. Die Sektion lud in die "StageOne - Event & Convention Hall" ein und organisierte vor und nach der offiziellen Versammlung einen festlichen Rahmen für den Anlass.

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