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Zukunftssicher, nachhaltig, praktisch: Galabau bietet starke Basis
So beschreiben jüngere Befragte in der Shell-Jugendstudie 2024 ein starkes Bedürfnis nach Erfüllung und sozialer Relevanz. Andererseits aber fehlen vielen praxisnahe Einblicke in Ausbildungsberufe und den Arbeitsalltag. Umso wichtiger ist das Engagement der Berufsverbände, um jungen Menschen die Entscheidung für einen Beruf zu erleichtern. Das Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (AuGaLa) steuert bundesweite Förder‑ und Informationskonzepte, aber auch überbetriebliche Lehrgänge und Wettbewerbe. Die Referentinnen und Referenten der 12 Landesverbände setzen diese Konzepte regional um und bilden so ein eng verzahntes Netzwerk zur Nachwuchsgewinnung im GaLaBau. Thomas Wiemer vom AuGaLa spricht aus Erfahrung für die rund 3.400 Ausbildungsbetriebe seiner Branche: „Wir empfehlen, vor dem Abschluss eines Ausbildungsvertrages mindestens ein Praktikum zu absolvieren, am besten gleich im zukünftigen Ausbildungsbetrieb - das bringt beiden Seiten wertvolle Erkenntnisse."
Starke Basis
Der Beruf des Landschaftsgärtners bzw. der Landschaftsgärtnerin verbindet Natur, Technik und Kreativität wie kaum ein anderer. Wer gerne draußen arbeitet, sichtbare Ergebnisse schafft und aktiv zur Gestaltung der Umwelt und zum Klimaschutz beitragen möchte, findet im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau) beste Einstiegsmöglichkeiten. Bundesweit bieten Fachbetriebe Praktika und Ausbildungsplätze an - ideale Chancen, um einen vielseitigen Beruf hautnah kennenzulernen. Thomas Wiemer berichtet, dass oft Eltern, Verwandte oder Freunde wichtige Ratgeber in der Phase des Übergangs von der allgemeinbildenden Schule ins Berufsleben sind. „Sie kennen die Jugendlichen und ihre Fähigkeiten und Interessen in aller Regel sehr gut und sie haben naturgemäß ein hohes Interesse daran, ihnen eine sichere Perspektive zu empfehlen." Die gute Nachricht für das soziale Umfeld junger Menschen: der GaLaBau boomt und mit einer abgeschlossenen Ausbildung als Landschaftsgärtnerin oder Landschaftsgärtner gibt es bundesweit beste Berufsaussichten.
Riesig viele Möglichkeiten
Sobald man die Wohnung verlässt, betritt man quasi direkt das Arbeitsgebiet der Profis für Garten und Landschaft. Ob Straßenbäume, Beete und Rasenflächen in Stadtparks, das Außengelände von Schul- oder Sportanlagen, Dach- und Fassadenbegrünung von Gebäuden, Wege- und Mauerbau, Anlage und Pflege von Wasserflächen ... oder private Gärten: Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner sind überall aktiv und gestalten lebenswerte Räume, in Städten und Dörfern oder auch in der freien Landschaft. Dabei arbeiten sie mit nachhaltigen Materialien, setzen auf ressourcenschonende Bauweisen und integrieren moderne Technik - von digitaler Vermessung bis zum Einsatz innovativer Maschinen. „Viele Jugendliche sind überrascht, wie abwechslungsreich und zukunftsorientiert dieser Beruf ist", sagt Thomas Wiemer vom AuGaLa. „Ein Praktikum ist der beste Weg, um herauszufinden, wie viel Spaß es macht, im Team Projekte umzusetzen, draußen zu arbeiten und gleichzeitig etwas Sinnvolles für Umwelt und Gesellschaft zu tun." Wer sich auf dieser Basis für eine Ausbildung entscheidet, hat hervorragende Karrierechancen - von der Vorarbeiterin oder dem Vorarbeiter bis hin zur Meister- oder Technikerqualifikation.
Spezialisierte Betriebe
Die Branche bietet nicht nur sichere Arbeitsplätze, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten in Bereichen wie nachhaltiges Bauen, Regenwassermanagement oder urbane Begrünung. Digitale Planungstools und moderne Maschinen sorgen dafür, dass Tradition und Innovation im GaLaBau Hand in Hand gehen. Thomas Wiemer: „Die Ausbildung qualifiziert zunächst in allen Arbeitsfeldern des GaLaBau. Nach der Ausbildung beginnt dann für die meisten die Spezialisierung auf die persönlichen Interessengebiete und individuellen Fähigkeiten." So sind viele Fachbetriebe auf bestimmte Bereiche und Tätigkeiten ausgerichtet, sie arbeiten beispielsweise schwerpunktmäßig in Privatgärten oder im öffentlichen Grün, oder sind eher bei Neubau, Umgestaltung oder Pflege aktiv. Abgestimmt auf diese Spezialisierung verfügen die Unternehmen dann auch über entsprechende Maschinen und Technik.
Darauf schaut die Branche
Ein besonderes Highlight für den Berufsnachwuchs ist der Landschaftsgärtner-Cup auf der internationalen Fachmesse GaLaBau 2026 in Nürnberg. Hier treten die besten Nachwuchsteams aus ganz Deutschland an und zeigen ihr Können unter Wettbewerbsbedingungen. Vorausgegangen sind Wettbewerbe auf Landesebene. In mehreren Bundesländern sind bereits Landesmeisterteams gefunden, die damit nominiert sind für den Bundeswettbewerb. (Quelle: AuGaL)

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