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Rosen: Klimaresistente Bepflanzung im urbanen Raum
Pflegeleicht
Rosen sind vielseitig im öffentlichen Raum einsetzbar. Auf dem Markt gibt es zahlreiche robuste und gesunde Sorten, die gleichmäßig wachsen und nur alle zwei bis drei Jahre zurückgeschnitten werden müssen. Sie blühen üppig und sind selbstreinigend: Verblühte Blüten fallen von selbst ab. Zudem bilden sie schnell eine geschlossene Pflanzendecke, wodurch Unkraut weniger Chancen hat und der Pflegeaufwand für das Jäten sinkt. Bewässerung ist nur in der Zeit nach der Pflanzung sowie während außergewöhnlich langer Trockenperioden erforderlich. Bei fachgerechter Verwendung und passender Pflege kann eine Rosenpflanzung mehrere Jahrzehnte bestehen.
Widerstandsfähig gegen Hitze und Trockenheit
Rosen, darunter auch Hybriden von Rosa rugosa, sind von Natur aus gut an Hitze und Trockenheit angepasst. Bei anhaltender Trockenheit reduzieren sie die Verdunstung und aktivieren Prozesse, die helfen, Wasser in den Blättern zu speichern, Hitzestress zu verringern und Schäden an Blättern und Blüten vorzubeugen. Während längerer Hitzeperioden können rote Blüten etwas an Farbintensität verlieren. Sobald neue Blüten erscheinen, zeigt sich wieder die ursprüngliche Farbe.
Tipp
Bringen Sie eine etwa fünf Zentimeter dicke Mulchschicht aus beispielsweise Laub oder Kompost auf. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit länger im Boden gespeichert und Unkraut wird wirksam unterdrückt. Darüber hinaus fördert die Mulchschicht das Bodenleben und versorgt den Boden mit zusätzlichen Nährstoffen.
Mehrwert
Rosen bieten weit mehr als nur Duft und Farbe. Ihre Blüten enthalten reichlich Pollen und sind für Insekten besonders attraktiv. Nach der Blüte sorgen die Farben von Laub und Hagebutten für zusätzlichen Erlebniswert. Für Planerinnen und Planer sowie für das Grünflächenmanagement sind Rosen daher eine geeignete Wahl für eine pflegeleichte Bepflanzung, die den Anforderungen eines wärmeren und trockeneren Klimas gerecht wird.

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