Wim Peters: Tomatenbetrieb zurück in der Produktion

Am 23. Juni 2016 wurde der Betrieb Wim Peters durch einen Hagelschlag in Nord Brabant in nur wenigen Minuten nahezu völlig zerstört.

Tomatenbetrieb Wim Peters

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Bis November dauerten die Aufräumarbeiten an, um die insgesamt 1,6 Mio. kg Glas zu entfernen.

Die betroffenen beiden Gewächshausanlagenkomplexe Kwekerij Wim Peters b.v. und Vivaio Peters b.v. (insgesamt 16 Hektar) wurden abgerissen und ab Dezember 2016 neu aufgebaut. Mitte April konnte im ersten der vier Bauabschnitte unbelichtetes Pflanzenmaterial auf einer Fläche von vier Hektar neu aufgepflanzt werden. Die restlichen 12 Hektar sind derzeit im Bau und werden in drei Phasen zwischen Mai und August gepflanzt.

Neben der Aufräumarbeiten und Planungsarbeiten für den Neubau waren viele Gespräche mit Versicherungen, Banken und verschiedenen Lieferanten notwendig. Dennoch blickt Peters, der den Betrieb in dritter Generation führt, hoffnungsvoll in die Zukunft.

Aus dieser schwierigen Zeit geht das Unternehmen gestärkt hervor. Nicht nur im Bereich der Inneneinrichtung, sondern auch in sozialen Belangen auf den Zusammenhalt bezogen, ist der Betrieb nach Aussagen des Betriebsinhabers Peters gewachsen.

Die gesamte Neubauzeit wird sechs Monate betragen. Die beiden Betriebe werden dann mit modernsten Mitteln ausgestattet sein. Die Firsthöhe wurde angehoben.

Der Absatz erfolgt weiterhin durch ZON fruit & vegetables im In- und Ausland. Den Verein Frutanova hat Wim Peters im März 2017 verlassen. Vision und Strategie des eigenen Unternehmens passten nicht mehr zu der Initiative. Ebenso wurde entschieden, die Sorte Tasty Tom nicht mehr anzubauen.

Die Betriebe sind an beiden Standorten Global-GAP-zertifiziert. Seit April 2012 ist die Verpackungshalle IFS zertifiziert.

Je nach Jahreszeit beschäftigt der Betrieb insgesamt zwischen 50 und 150 Mitarbeitern. An Samstagen und Feiertagen beschäftigt Peters zusätzlich 75 Studenten.

Sorten: Roma Tomaten (Roma Vine)

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