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Weißdornmotte an Cotoneaster
Der Befall der zu den Gespinstmotten zählenden Weißdornmotte Scythropia crataegella an Cotoneaster dammeri weitet sich anscheinend aus.Das berichtet das brandenburgische Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung. Danach gelten vor allem Birne, Steinobst, Weiß- bzw. Rotdorn und Pfaffenhut aber auch Spindelsträucher und Eichen als Wirtspflanzen für die Weißdornmotte. Der Schädling verursache nach dem Falterflug im Juni bis August zuerst leichten Schabefraß, später starken Blattfraß durch die grün-gelben Larven an den Triebspitzen unter leichtem
Gespinst. Es könnten, so die Pflanzenschutzexperten, bis zum Herbst die gesamten Blattoberflächen zerstört werden. Die Raupen verpuppten sich nach Überwinterung einzeln in
Gespinsten am Fraßort. Eine Bekämpfung sei im Juli bis September sinnvoll. Ein starker Rückschnitt in den Wintermonaten reduziere den Befallsdruck im kommenden Jahr, würde die Art am Standort jedoch nicht ausschalten. (LVLF)

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