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VDG-Branchenbarometer: Die Zahlen stimmen positiv
Die Unsicherheit unter den Gartencenter-Betreibern war zu Beginn des Jahres 2023 groß: Durch die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gab es nur einen begrenzten Optimismus. Doch allen Preis- und Krisenängsten zum Trotz hat sich die Branche im abgelaufenen Jahr ordentlich entwickelt. Am Ende Stand ein kumuliertes Umsatzplus von 4,5%.
„Das ist ein schöner Erfolg“, sagte Dipl.-Kfm. Stefan Lange bei der Vorstellung des Branchenbarometer auf der Wintertagung des Verbands Deutscher Garten-Center e.V. in Travemünde. Dabei sei nicht nur der Umsatz gestiegen, auch habe die Anzahl der Kunden im Gartencenter um 3,9% zugenommen. Die Auswertung der Zahlen von über 90 Unternehmen der Branche zeigte auch, dass „die Pflanze“ weiter hoch im Kurs steht und durchschnittlich für 59% des Umsatzes verantwortlich war. Im Gegensatz dazu seien die Umsätze für Hartwaren enttäuschend gewesen, was aktuell dazu führte, dass viele Gartencenter ihr Sortiment in diesem Bereich veränderten, einige Betriebe würden Produktgruppen wie Gartenmöbel oder das Segment Grillen nun sogar komplett aus dem Sortiment nehmen.
Der Unternehmensberater wies darauf hin, dass auch der Durchschnittsbon in 2023 gegenüber dem Jahr 2022 um 19 Cent auf 38,10 Euro gestiegen sei. Damit sei das Niveau von 2023 zwar (noch) nicht wieder erreicht, doch die Betriebe seien auf einem guten Weg. Bei diesen guten Werten dürfe aber nicht außer Acht gelassen werden, dass nach einer Inflationskorrektur, die bei 4-7% liegen dürfte, die Zahlen nicht mehr ganz so positiv ausfallen würden. Am Ende sei aber klar: In der Gartencenter-Branche sei aber immer das Wetter der Einflussfaktor Nr. 1.

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