Tag der Streuobstwiese 2026: Zahlreiche Gastgeberinnen und Gastgeber

Ganz Europa feiert den Tag der Streuobstwiese am Freitag, den 24. April 2026. Der Mitmach- und Erlebnistag steht unter dem Motto "Gutes aus Streuobst".

Auf den Wiesen wurzeln in unregelmäßigen Abständen großwüchsige Obstbäume vieler Sorten. Eine hohe Anzahl teils bedrohter Tier- und Pflanzenarten ist dort beheimatet. Bild: © Manfred Wolf.

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Streuobstbegeisterte zeigen in über 150 Aktionen, warum sich ein Ausflug auf die Wiese für Groß und Klein lohnt. Von Großbritannien bis nach Südfrankreich, vom Burgenland bis an denExeterund mitten in der Streuobstwiese: Der Tag der Streuobstwiese findet europaweit jährlich am letzten Freitag im April statt. Streuobstfreunde aus ganz Europa veranstalt diesjährig am Wochenende um den24. April 2026 verschiedenste Aktionen rund um das Im materielle Kulturerbe „Streuobstanbau“, der Schwerpunkt ist „Gutes aus Streuobst“. Jede Veranstaltung vor Ort hilft, die Bedeutung unserer Streuobstwiesen bekannter zu machen. Aber das Wichtigste sind natürlich die Streuobstheldinnen und-helden, die Großartiges leisten– egal ob auf der Wiese, in der Kelterei oder im Verein.

Herzliche Einladung an alle Interessierten

364 Tage und ein Feiertag. Europaweit. Egal, ob zur Blüte im Frühjahr oder zur Erntezeit– eine Streuobstwiese ist ein ganz besonderer Ort. Am Tag der Streuobstwiese zeigen die Gastgeber in über 150 verschiedenen Aktionen das auch all jenen, die das noch nicht wissen. Gemeinsam feiern Streuobstakteure und alle Interessierten in ganz Europa die blühenden Wiesen, die Köstlichkeiten, das Kulturerbe und die Vielfalt. Besucherinnen und Besucher mit und ohne Kenntnisse sind herzlich eingeladen die vielfältigen Aktionen zu erleben. Für jede Altersgruppe sind Angebote dabei.

Ein blühender Tag, der Vielfalt, Streuobstund Europa verbindet

Auf den Streuobstwiesen wurzeln in Reihen und unregelmäßigen Abständen großwüchsige Obstbäume vieler Arten. Eine hohe Anzahl teils bedrohter Tier- und Pflanzenarten ist dort beheimatet. Die Wiesen sind eine durch den Menschen geschaffene Kulturlandschaft und überleben nur durch die Bewirtschaftung. Unser traditionelles Wissen über die Baumpflege, Weiterverarbeitung des Obsts und vieles mehr ist der fruchtbare Boden des Streuobstanbaus. Vielerorts in Europaprägen die Streuobstwiesen Regionen und Kultur. Doch der Bestand der Obstbäume schwindet. Der Tag der Streuobstwiese richtet das Spotlight auf die Schönheit der blühenden Streuobstwiesen in ganz Europa und die regionalen Produkte, die aus den Früchten kreiert werden.

Wer steht hinter dem Tag der Streuobstwiese?

In vielen europäischen Staaten gibt es Menschen mit großer Leidenschaft für die Streuobstwiesen. Hochstamm Deuts, Streuobst Österreich, das UK Orchard Network und BirdLife Europe rufen zum vierten Mal gemeinsam zum Tag der Streuobstwiese auf. Die Mission ist klar: Streuobst in alle Köpfe und Münder bringen und für das immaterielle Kulturerbe begeistern.Das Netzwerk betont, dass naturnahe, hochstämmige Streuobstwiesen ein gutes Beispiel, um Naturschutz und Landnutzung einen Hut zu bringen.„Blühende Streuobstbäume sind wie ein Paradies auf Erden. Der Tag der Streuobstwieselädt ein, dieses Paradies kennenzulernen und zu genießen mit geschmackvollen Produkten in schöner Landschaft“, verdeutlicht Johann Hartl, der Erfinder des Aktionsta

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Kommentare (1)

  • Streit Klaus-Peter
    am 19.04.2026
    Ich bin selbst Besitzer von 2 kleinen Streuobstwiesen mit 11 / 90 jährigen Hochstämmen und ca. 30 jüngeren Halbstämmen. Meine Bäume bekommen immer mehr Misteln weil der Druck von außen immer größer wird. Wir als Streuobstbesitzer produzieren Lebensmittel. Aber die Mistel steht noch immer unter Naturschutz. Hier müsste dringend etwas dagegen unternommen werden. Hoffentlich trägt der Tag der Streuostwiese mit dazu bei ein Umdenken diesbezüglich zu erwirken. Die Pflege der Streuobstbäume wird durch den immer stärkeren Mistelbefall immer Problematischer. Das die Mistel letztendlich zum Tod der Obstbäume führt wenn diese nicht ständig entfernt werden ist auch nicht jedem Umweltaktivisten bekannt. Es wäre schön wenn hier von Behördlicher Seite endlich etwas passieren würde. Aber da warten wir bestimmt so lange bis das es keine Streuobstwiesen mehr gibt. Ähnlich wie beim Klimawandel. Es wird erst etwas gemacht wenn es zu spät ist.