STIHL: Zwei Funktionen in einem Gerät

Der neue Akku-Vertikutierer RLA 240 von STIHL bietet zwei Funktionen in einem.

Der Akku-Vertikutierer STIHL RLA 240 befreit Rasen von Filz und Moos. Bild: STIHL.

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Das leichte und wendige Akku-Gerät verfügt zum einen über eine Vertikutierwalze. Diese ritzt mit ihren 16 feststehenden Messern die Grasnarbe an und entfernt Moos und Rasenfilz. Das Anritzen sorgt dafür, dass Wasser und Nährstoffe leichter zu den Wurzeln gelangen, stärkt das Wurzelwachstum und macht den Rasen stressresistenter bei Trockenheit. Leidet der Rasen unter abgestorbenem Pflanzenmaterial, ist Striegeln die richtige Maßnahme. Hierfür wird die Vertikutierwalze einfach gegen die zum Lieferumfang gehörende Lüfterwalze getauscht. Sie verfügt über 22 Stahlfedern, die den Rasen gründlich durchbürsten und abgestorbenes Pflanzenmaterial aus der Rasennarbe herauskämmen. Das belebt den Rasen, fördert seinen dichten Wuchs und bekämpft Wildkraut im Jungstadium. Der akkubetriebene Vertikutierer von STIHL startet auf Knopfdruck und ist für Rasenflächen bis maximal 500 Quadratmeter konzipiert. Die für den Betrieb erforderliche Energie liefert ein leistungsstarker 36 V-Lithium-Ionen-Akku aus dem STIHL AkkuSystem AK, mit dem auch alle weiteren Gartengeräte des AK-Systems betrieben werden können. Nach getaner Arbeit lässt sich der Vertikutierer dank 3-fach klappbarem Holm und praktischem Tragegriff einfach transportieren und platzsparend lagern.

Die Details im Überblick:

  • Zwei Funktionen in einem Gerät
    Der Akku-Vertikutierer STIHL RLA 240 verfügt über eine Vertikutierwalze mit 16 feststehenden Messern, um ein- bis zweimal im Jahr, bevorzugt im Frühjahr und im Spätsommer, hartnäckigen Rasenfilz zu zerschneiden und dadurch die obere Bodenschicht wieder durchlässiger für Wasser und Nährstoffe zu machen. Zum Lieferumfang gehört darüber hinaus auch eine Lüfterwalze mit 22 Stahlfedern. Mit dieser können Gartenbesitzer ihren Rasen regelmäßig durchbürsten und dabei abgestorbenes Pflanzenmaterial aus der Rasennarbe herauskämmen. Das bedeutet, dass der STIHL RLA 240, anders als klassische Vertikutierer, ganzjährig zum Einsatz kommen kann.
  • Kompakt und komfortabel
    Der STIHL RLA 240 hat eine Arbeitsbreite von 34 Zentimetern und ist aufgrund der kompakten Bauweise und des geringen Gewichts von 15 Kilogramm (ohne Akku) besonders wendig. Zudem ist der Akku-Vertikutierer mit 4-fach höhenverstellbarem Lenker und durchgehendem Motorstopp-Bügel für komfortables Arbeiten ausgestattet. Die zentrale Arbeitstiefeneinstellung ermöglicht die stufenlose Einstellung der Schnitttiefe, der geräumige Fangkorb nimmt herausgearbeitetes Moos und Rasenfilz auf.
  • Akku-Power mit System
    Seine Energie bezieht der Akku-Vertikutierer von einem der kraftvollen 36 V-Lithium-Ionen-Akkus aus dem STIHL AkkuSystem AK. Der STIHL RLA 240 ist mit allen Akkus des AK-Systems kompatibel. Dieses Baukastensystem umfasst Geräte für verschiedenste Anwendungen – vom Rasenmäher über Heckenschere, Blasgerät und Motorsense bis zur Motorsäge. Hinzu kommen Akkus mit unterschiedlichem Energiegehalt und Ladegeräte. Praktisch, wenn man mehr als ein Gerät besitzt und so den Akku und das Ladegerät mehrfach nutzen kann.
  • Leicht zu reinigen und gut zu lagern
    Das robustes Polymergehäuse des RLA 240 lässt sich einfach von Erde oder Grasresten befreien. Dazu legt der Anwender den Holm um und kippt das Gerät. In dieser Reinigungs- und Serviceposition sind die Vertikutier- oder Lüfterwalze gut zugänglich. Anschließend lässt sich das Gerät mit eingeklapptem Holm und abgenommenem Fangkorb platzsparend lagern.

Service-Tipp

Vertikutieren – so wird´s gemacht Unter Vertikutieren versteht man das senkrechte Schneiden oder Anritzen der Grasnarbe mit speziellen Geräten. Dies fördert die Bildung neuer Triebe, entfernt Rasenfilz und macht die obere Bodenschicht wieder durchlässiger für Wasser und Nährstoffe. Allerdings hilft dieser Arbeitsschritt dem Rasen nur, wenn die Grund-versorgung mit Nährstoffen gegeben und die Temperaturen passend sind: Ideal-erweise wurde das Grün bereits gedüngt und ein- bis zweimal gemäht, bevor der Vertikutierer zum Einsatz kommt. Achten Sie dabei auf trockene Witterung und eine dauerhafte Temperatur von mindestens 10°C. Die Schnitttiefe sollte so eingestellt sein, dass das Gras nur „abgekämmt“ wird. Das entspricht ungefähr zwei bis drei Millimetern, die die Messer in den Boden eindringen. Ist der Vertikutierer zu tief eingestellt, schadet das dem Rasen mehr, als es ihm nützt, denn es verletzt die Wurzeln der Pflanze. Dass zu tief gearbeitet wird, erkennt man daran, dass neben Moos und Rasenfilz auch Erde herausvertikutiert wird. Außerdem sollte immer mit der gleichen Geschwindigkeit gearbeitet werden, da die Messer sonst an manchen Stellen tiefer in den Boden eindringen als an anderen. Das herausgeschnittene Material lässt sich mit einem Rechen abkehren oder ganz bequem mit dem Fangkorb des Vertikutierers oder eines Rasenmähers einsammeln. Anschließend kann – sofern nötig – nachgesät werden. Ein guter Termin dafür ist der Mai mit seinen milden Temperaturen. Regelmäßiges Wässern ist jetzt das A und O für einen kräftigen Wuchs. (STIHL)

Kommentare (1)


Gregor Kreutz 14. Apr. | 10:20

sehr gut beschrieben

 

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