STIHL: Für reiche Ernte sorgen

Der Winter ist die beste Zeit zur Pflege der heimischen Obstbäume.

Junge Bäumen und dünnere Äste lassen sich mit einer üblichen Astschere zurückschneiden. Bild: STIHL.

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In der kalten Jahreszeit geht es im Garten zwar eher ruhig zu, doch der vorausschauende Hobbygärtner hat bereits jetzt die nächste Ernte im Blick. „Der November, aber auch der Februar sind prädestiniert, die eigenen Obstbäume mit einem Rückschnitt auf die nächste Saison vorzubereiten - vorausgesetzt, es herrschen keine Frosttemperaturen“, erklärt der STIHL Gartenexperte Jens Gärtner. Für dünnere Äste reicht eine Garten- oder Astschere vollkommen aus. Schnitte in der Höhe mit festem Stand vom Boden aus ermöglichen Hoch-Entaster wie das Akku-Modell HTA 66 von STIHL. Mit einem fachkundigen Schnitt können die Bäume im Frühjahr wieder umso kräftiger austreiben und später für eine reiche Ernte von Kirschen, Äpfeln oder Pflaumen sorgen.

Am besten schmeckt immer noch das Obst aus dem eigenen Garten: Apfel-, Pflaumenund Kirschbäume liefern Vitamine in Bio-Qualität frei Haus und sind zudem eine Zierde vor dem Eigenheim. Viel Pflege verlangen die Obstbäume dabei nicht. „Wichtig für ihr Wachstum und eine reiche Ernten ist allerdings ein jährlicher Rückschnitt“, erläutert STIHL Gartenexperte Jens Gärtner: „So bleiben die Bäume gesund, gewinnen an Vitalität und können in der nächsten Saison neu austreiben, üppig blühen und somit viele Früchte produzieren.“

Kräftig kürzen lautet die Devise

Zurückhaltung ist beim Obstbaum-Schnitt fehl am Platz. Nach dem Motto „viel hilft viel“ dürfen Gartenbesitzer das Geäst kräftig kappen. „Junge Äste können getrost um bis zu zwei Drittel gekürzt werden. Das regt den Obstbaum im kommenden Frühjahr dazu an, wieder kräftig auszutreiben“, empfiehlt Jens Gärtner. Etwas zurückhaltender sollten Astschere und Säge nur bei alten Obstbäumen verwendet werden. Schneidet man hier zu stark zurück, kann es zu sogenannten Wasserschossern kommen. Daher sollte der Hobbygärtner die Äste hier nicht mehr als ein Drittel kürzen.

Arbeiten mit sicherem Stand

Bei älteren Bäumen kommt es vor allem darauf an, die Krone auszulichten, damit Licht und Luft ausreichend vordringen können. „Dabei entfernt man am besten auch lose Äste im oberen Kronenbereich“, so Gärtner weiter. Waghalsige Klettermanöver verbieten sich jedoch. Stattdessen empfiehlt der Experte praktische Helfer wie HochEntaster. Mit einer solchen „Motorsäge am Stiel“ erreicht man mit sicherem Stand am Boden problemlos Höhen von mehreren Metern und kann dort selbst kräftige Äste kappen. Akkumodelle wie etwa der HTA 66 von STIHL ermöglichen ein leises und emissionsfreies Arbeiten und punkten mit einem Arbeitsbereich bis vier Metern Höhe. Für kleinere Äste wiederum reicht oft bereits eine Astschere aus. Unter www.stihl.de gibt es mehr Informationen und Adressen von örtlichen Fachhändlern für eine persönliche Beratung.

Auf das Timing kommt es an

Generell sollte der Obstbaum-Schnitt in einer frostfreien Periode erfolgen. Der November ist deshalb der klassische Monat dafür, aber auch im Februar darf man noch schneiden. „Von März bis September verbietet das Bundesnaturgesetz zum Schutz der heimischen Vogelwelt umfassende Rückschnitte“, erläutert STIHL Gartenexperte Jens Gärtner. Ein weiterer Tipp des Gartenprofis: „Der Herbst ist auch ein guter Zeitpunkt, um neue Obstbäume zu pflanzen“, so Jens Gärtner. „Winterharte Arten wie Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäume bilden dann vor dem Winter erste Wurzeln und wachsen im neuen Jahr umso kräftiger.“ (STIHL)

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