Stender AG: Verantwortungsvoller Umgang mit dem Rohstoff Torf

Angesichts der anhaltenden Diskussion über die Verwendung von Torf befasst sich die Stender AG 2015 verstärkt mit der Aufklärung über den verantwortungsvollen Umgang mit dem wichtigsten Rohstoff für den Produktionsgartenbau.

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Angesichts der anhaltenden Diskussion über die Verwendung von Torf befasst sich die Stender AG 2015 verstärkt mit der Aufklärung über den verantwortungsvollen Umgang mit dem wichtigsten Rohstoff für den Produktionsgartenbau. „Auch wenn IVG, ZVG und andere viel Aufklärungsarbeit leisten, so müssen wir doch verstärkt auch als Unternehmen über die nachhaltige Verwendung von Torfrohstoffen und deren Gewinnung reden,“ sagt Sven Averesch, Vertriebsleiter bei der Stender AG.

Der moderne Produktionsgartenbau verlangt bewährte Substrate für eine problemlose Kultur mit einem Höchstmaß an Sicherheit. Stender stellt heute bereits torfreduzierte oder gar torffreie Substrate für die unterschiedlichsten Kulturanwendungen im Gartenbau her. Dennoch wird man auf Torf als Substratausgangstoff nicht gänzlich verzichten können. Torf weist viele für den Produktionsgartenbau wichtige Eigenschaften auf und steht in den benötigten Mengen langfristig zur Verfügung.

Der möglichst schonende und verantwortungsvolle Umgang mit Torf steht dabei klar im Vordergrund. So wird dieser nicht aus intakten Moorflächen, sondern aus Nutzflächen gewonnen, die bereits vor Jahrzehnten urbar gemacht wurden. In den Torfabbaugebieten von Stender in Norddeutschland geschieht dies unter der Einhaltung des Niedersächsischen Moorschutzprogramms. In den Staaten Lettland, Estland und Litauen legt das Unternehmen auf die Einhaltung der Gesetzgebung Natura 2000, Biodervisität und Artenschutz, Umweltverträglichkeitsprüfung und der Wasserrahmenrichtlinie hohen Wert.

Nach der Nutzungsphase werden die abgebauten Flächen restlos einer aufwändigen und definierten Renaturierung zugeführt. Hier verfolgt die Stender AG das Ziel, möglichst schnell die Hochmoorentwicklung einzuleiten. Erste Beispiele für diese Entwicklung sind in den Abbauflächen in Norddeutschland zusehen. Derzeit sind bereits 4.300.000 m² wiedervernässt und renaturiert. Jährlich besuchen tausende Interessierte diese Flächen und werden professionell vom Verein zur Förderung von Naturerlebnissen e.V. (www.moorkiekerbahn.de) geführt. 

IPM 2015: Halle 2.0 Stand 2B 31

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