Statistik: Deutsche Champignonernte stabil

Der Champignon ist die bei Verbrauchern in Deutschland beliebteste Pilzart. Das spiegelt sich erneut in der Statistik wider.

Anbau von Champignons. Bild: GABOT.

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Champignons machten im vergangenen Jahr laut Angaben des Statistischen Bundesamtes 97,9% der gesamten heimischen Speisepilzernte aus. Insgesamt wurden hierzulande 78.400 Tonnen Speisepilze im Jahr 2025 geerntet. Das entspricht einem Plus von 1,0%. Im Vergleich zum 10-jährigen Durchschnitt waren es sogar 4,4% mehr.

Laut dem Bund deutscher Champignon- und Kulturpilzanbauer (BDC) blieb der Ausbau von Kapazitäten wegen unsicherer Marktbedingungen verhalten. Gleichzeitig belasten steigende Kosten die Branche: Vor allem Löhne und Energie treiben die Produktionskosten. Da die Ernte vollständig in Handarbeit erfolgt, wirkt sich das besonders stark aus – und die Mehrkosten lassen sich bislang kaum weitergeben.

Im Handel behalten deutsche Pilze eine wichtige Rolle. Händler setzen überwiegend auf regionale Ware, ergänzen aber bei Aktionen oder günstigen Einstiegsangeboten durch Importprodukte. Mehrere Versorgungsengpässe bei ausländischer Ware im Jahr 2025 – besonders zum Jahresende – haben jedoch die Bedeutung einer zuverlässigen heimischen Produktion erneut verdeutlicht.

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