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Russland: Droht mit Einfuhrbeschränkungen für Baumschulerzeugnisse
Möglicherweise treten in Russland zum 1. Juni 2013 Einfuhrbeschränkungen für Baumschulprodukte aus der EU in Kraft. Einem Bericht des Magazins "De Boomkwekerij" zu Folge sei man in Russland der Ansicht, dass die EU zu wenig tue, um den Export von Quarantäne-Organismen zu verhindern.
Die Russen behaupteten, dass im Jahr 2012 bei mehr als 400 Fällen Quarantäne-Organismen in pflanzlichen Produkten (vor allem in Kartoffeln) aus der EU gefunden wurden. Deshalb ziehe Russland die Zuverlässigkeit der EU-Kontrolle gegen die Ausbreitung von Quarantäne-Organismen in Frage.
Russland mache seine Entscheidung über Einfuhrbeschränkungen unter anderem von den Einfuhrregelungen abhängig, die die EU derzeit für russische Produkte wie Pinus, Quercus und Pinus sibirica anwendet, abhängig. Russland möchte diese Produkte gerne in die EU einführen und meint, die Einfuhrbeschränkungen für diese Produkte seien zu Unrecht verhängt worden.
Dem Bericht zu Folge wollen die Russen zunächst am 1. April die Einfuhr von Pflanzkartoffeln einschränken. Nach Konsultationen zwischen der Europäischen Kommission und den russischen Behörden sollen die Einfuhrbeschränkungen bis zum 1. Juni 2013 ausgesetzt werden. Zu diesem Termin könnten dann die Einschränkungen auf Baumschulprodukte, Topfpflanzen mit Erde und Pflanzenmaterial erweitert werden.
Die möglichen Einfuhrbeschränkungen gelten dem Vernehmen nach für Russland, Weißrussland und Kasachstan. Am 26. März sollen weitere Gespräche zwischen russischen Delegierten und EU-Vertretern stattfinden. (red)

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