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Rheinland: Erbsen und Dicke Bohnen sind reif
Der Juli ist der Monat, in dem der größte Teil der rheinischen Erbsen- und Dicke Bohnenernte eingebracht wird. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin. Erbsen wurden im vergangenen Jahr im Rheinland auf einer Fläche von fast 900 ha angebaut. Der überwiegende Teil wird dabei für die Verarbeitung zu Konserven oder als Tiefkühlgemüse gezogen.
Gleiches gilt auch für Dicke Bohnen, die im vergangenen Jahr auf gut 500 ha Fläche im Rheinland angebaut wurden. Die Ernte beider Früchte erfolgt dann voll mechanisch und "just in time". Denn sind die Erbsen- und Bohnenkeime einmal aus der Hülse ausgelöst, bleibt nur ein enger Zeitraum, in dem die Verarbeitung erfolgt sein muss. Ansonsten werden die Kerne braun und unansehnlich. Deshalb regelt ein genauer Zeitplan, welcher Anbauer zu welchem Zeitpunkt welche Mengen zu liefern hat. Somit wird sichergestellt, dass die Ernteprodukte frisch und in bester Qualität verarbeitet werden.
Erbsen und Dicke Bohnen werden nur noch in geringem Umfang für den Frischmarkt angebaut. In diesem Falle werden die Hülsen von den Pflanzen getrennt und als Ganzes vermarktet.
Für die einen war das Auslösen der Kerne aus den Schoten ein Kindheitstrauma, für andere eher eine meditative Beschäftigung. In jedem Falle empfiehlt es sich allen Eltern oder Großeltern, den Kindern und Enkeln einmal zu zeigen, welche Mengen und wie viel Zeit man benötigt, bis eine Portion Erbsen oder Dicke Bohnen auf dem Teller liegt. Eine solche Erfahrung kann die Wertschätzung für das Gemüse deutlich erhöhen. (Quelle: RLV)

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