Rentenbank: Erster Nachhaltigkeitsbericht

Die Landwirtschaftliche Rentenbank hat erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht nach den Vorgaben des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht.

Die Landwirtschaftliche Rentenbank ist die deutsche Förderbank für die Agrarwirtschaft und den ländlichen Raum. Bild: Rentenbank.

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Anhand von 20 Kriterien legt sie darin für das Geschäftsjahr 2020 ausführlich dar, wie sie Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzt. Der Nachhaltigkeitsbericht ist Teil eines umfassenden ESG-Projekts (ESG: Environment, Social, Governance) der Rentenbank mit dem Ziel, Nachhaltigkeit noch stärker in alle Geschäftsprozesse zu integrieren.

„Als Förderbank für die Agrarwirtschaft helfen wir der grünen Branche, die politisch gesteckten Klimaschutzziele zu erreichen und stellen gleichzeitig auch unser Unternehmen nachhaltiger auf“, so der Sprecher des Vorstands der Rentenbank, Dr. Horst Reinhardt. Die Rentenbank stehe bereit, den notwendigen Wandel in der Land- und Ernährungswirtschaft hin zu einer noch nachhaltigeren Produktion partnerschaftlich zu begleiten. Wichtig sei, die Stakeholder in diesen Transformationsprozess einzubinden und gemeinsam Konzepte für eine zukunftsfähige und nachhaltige Agrarwirtschaft zu erarbeiten, so Dr. Reinhardt weiter.

Die Rentenbank setzt Themen der Nachhaltigkeit bislang mit speziellen Förderangeboten und einzelnen Naturschutzprojekten um. Darüber hinaus platziert sie seit September 2020 Green Bonds im Benchmarkformat am internationalen Kapitalmarkt.

Im Rahmen ihres internen Bankbetriebs hat die Rentenbank beispielsweise kürzlich die „Charta der Vielfalt“ unterzeichnet und beteiligt sich an der diesjährigen „Ökoprofit-Runde“ der Stadt Frankfurt, einem Programm zur Reduktion der Ressourcenverbräuche und Emissionen von Unternehmen.

Künftig wird sich die Bank als Unternehmen in ihrem operativen Prozessen wie auch bei ihren Förderaktivitäten noch stärker an den Sustainable Development Goals der UN und an den Pariser Klimaschutzzielen orientieren. (Rentenbank)

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