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QUAGA: Bringt Nachhaltigkeit in die Betriebe
Aus vier Schulungen im Jahr 2024 wurden 13 im Jahr 2025 und schließlich 16 im Abschlussjahr 2026. Vor allem Kleinst- und Kleinunternehmen nutzten das Angebot. Die Teilnehmenden investierten im Durchschnitt 39,5 Stunden – Selbstlernphasen eingeschlossen. Je nach Thema dauerten die Schulungen zwischen 16 und 40 Stunden. Der Gartenbau leistete seinen Beitrag zu diesem ESF-geförderten Projekt, indem seine Betriebe ihre Fachkräfte für die Qualifizierungen freistellten. Die rechnerische Lohnsumme der Freistellungen summierte sich auf 332.000 Euro und bringt so die Bereitschaft von Gartenbaubetrieben zum Ausdruck, sich dem Thema Nachhaltigkeit zu stellen.
Thematisch spannte QUAGA den Bogen über alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Von Betriebsübergabe, Beratung und Verkauf sowie Torfersatz über nachhaltige Friedhofsgestaltung und die Pflege biodiverser Grünflächen und Stauden bis zu Führung, Gesundheitsschutz und Künstlicher Intelligenz. Damit griff das Projekt genau die Fragen auf, die viele Gartenbaubetriebe heute bewegen – sozial, ökologisch und ökonomisch.
Entscheidend war der direkte Weg in die Praxis: 19 Schulungen liefen als Inhouse-Betriebsprojekte, zwei davon öffneten sich zusätzlich für externe Teilnehmende. Zwölf Sammelschulungen vernetzten Beschäftigte aus mehreren Betrieben. So blieb Nachhaltigkeit kein Schlagwort. Sie wurde zur konkreten Aufgabe – im Betrieb, im Team und im Arbeitsalltag. QUAGA ist abgeschlossen. Die Impulse wirken weiter. (ZVG)





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