Österreich: Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen 2019

Von 27. bis 30. Juni treten die besten österreichischen Lehrlinge in Wien gegeneinander an.

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer muss beim Bundeslehrlingswettbewerb fünf Werkstücke erstellen. Bild: GABOT.

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Wien - die Stadt der Musik - ist in diesem Jahr Austragungsort des Bundeslehrlingswettbewerbs der österreichischen Floristen, der von 27. bis 30. Juni im Bierdepot der Gösserhallen über die Bühne gehen wird. Das Motto des Bewerbs liegt dank des Gastgebers nahe: "Weltmusik", ein Thema, dem sich Österreichs beste Jungfloristinnen und Jungfloristen auch in einem ihrer Werkstücke widmen werden.

Der Begriff "Weltmusik" steht für die typische, traditionelle Musik eines Landes oder einer Region und vereint damit ihre kulturellen, landschaftlichen und spirituellen Besonderheiten.

"Wien zählt zu den wichtigsten Musikhauptstädten der Welt - und das zu Recht. Hier wurde der Walzer geboren, Mozart, Beethoven oder Haydn ließen sich hier nieder und noch heute wird Musik in Wien in all ihren Facetten großgeschrieben", sagt KR Rudolf Hajek, Bundesinnungsmeister der Gärtner und Floristen und Präsident des Blumenbüros Österreich. "Ich freue mich auf die spannende Symbiose von Musik und Blumen und wie unser Nachwuchs diese floral umsetzen wird."

Die Besten der Besten: 19 Jungtalente zeigen ihr Können

19 Floristenlehrlinge des 3. Lehrjahres werden an den Start gehen, dafür wurden in den letzten Monaten in eigenen Landeslehrlingswettbewerben die drei besten Talente pro Bundesland eruiert. Das Anforderungsprofil an die jungen Florist(inn)en ist enorm: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer muss fünf Werkstücke erstellen - von einer floristischen Trauerarbeit, einem gebundenen Strauß, einer Tischdekoration bis zum Brautstrauß und der Wahlarbeit zum Thema "Weltmusik". Bewertet werden die Arrangements von einer neunköpfigen Jury, die sich aus je einem Bundesland-Vertreter zusammensetzt.

"Wir dürfen gespannt sein auf die kreativen Ideen unserer Talente, die bei dieser Aufgabenstellung besonders gefordert sind, ebenso wie die Jury, deren Aufgabe es sein wird, die Blumensprache entsprechend zu lesen", so der Bundesinnungsmeister.

Vorbereitungen für den Wettbewerb laufen auf Hochtouren

In Wien laufen die Vorbereitungen für den Bundeslehrlingswettbewerb bereits auf Hochtouren. Der Wiener Berufsgruppensprecher Lorenz Pridt und sein Team überlassen nichts dem Zufall, um den Bewerb zu einem Fest für die Floristenbranche zu machen.

"Als Jungflorist/-in bei diesem Bundeswettbewerb sein Bundesland zu vertreten, ist natürlich ein ganz besonderer Anreiz für die Lehrlinge. Möglich gemacht wird dies durch die Unterstützung der Ausbildungsbetriebe, die ihre Lehrlinge gründlich vorbereiten", so Hajek.

Handwerk kommt zur Blüte: Top ausgebildete Floristik-Jugend

Hocherfreut zeigt sich der Bundesinnungsmeister über das hohe Niveau der jungen Florist(inn)en: "Mit Spannung dürfen wir den Wettbewerb in der Bundeshauptstadt und die kreativen Ideen unserer Jugend erwarten, die sich von Jahr zu Jahr steigern." Eine fundierte handwerkliche Ausbildung, das Erkennen von Trends, technische Fertigkeiten - das sind die Grundlagen für eine qualitätsvolle Ausbildung und die Zukunft des Berufsstandes. "Nur mit einer gut ausgebildeten Jugend ist es möglich, uns als Fachbetrieb von Mitbewerbern abzuheben - gemäß unserem Branchenmotto 'Handwerk kommt zur Blüte'", so Hajek weiter.

Der Veranstaltungsort: Das Bierdepot in den Gösserhallen

"Little Shabby, Mostly Chic" - unter diesem Motto präsentiert sich die neue Event-Location Wiens, die Gösserhallen (www.goesserhalle.at), unmittelbar neben dem neuen Wiener Hauptbahnhof. Dank ihrer rund 120-jährigen Geschichte zeigen sich die unterschiedlichen Hallen, darunter auch das Bierdepot, wo der Bundeslehrlingswettbewerb stattfinden wird, mit einem ganz besonderen Charme, der viel Platz für Erlebnis und Kultur bietet.

Ein Fest für die Floristik: Öffentliche Ausstellung der floralen Werkstücke

Am Samstag, dem 29. Juni 2019, sowie am Sonntag, dem 30. Juni 2019, können die Werkstücke jeweils in der Zeit von 9 bis 17 Uhr von den Besucherinnen und Besuchern besichtigt werden. Sie erhalten damit die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der hohen Qualität und den Leistungen der jungen Florist(inn)en zu machen.

"Wir dürfen bei der Veranstaltung kreative und emotionale Werkstücke erwarten. Ich freue mich, dass unsere Jugend in außergewöhnlichem Ambiente ihre Ideen rund um diese schöne Verbindung von Floristik und Musik verwirklichen kann", resümiert Rudolf Hajek. (blumenbüro.at/ots)

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