NRW: Mehr Insolvenzen im ersten Quartal

Für das 1. Quartal 2012 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 10.278 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.

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Für das 1. Quartal 2012 wurden bei den Amtsgerichten in Nordrhein-Westfalen 10.278 Anträge auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 3,5% mehr als im ersten Vierteljahr 2011 (damals: 9.934 Fälle). Die von den Gläubigern angemeldeten voraussichtlichen Forderungen summierten sich in den ersten drei Monaten dieses Jahres auf 2,6 Mrd. Euro (Januar bis März 2011: 1,6 Mrd. Euro). 

3.003 Insolvenzen betrafen Unternehmen; das waren 1,7% mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2011: 2.952 Fälle). Weitere 7.275 Schuldner beantragten die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens, der Großteil (6.662) hiervon waren Verbraucherinsolvenzen, d. h. die Verfahren bezogen sich auf Personen, die nicht selbstständig tätig sind (z. B. Arbeitnehmer/-innen, Rentner/-innen, Arbeitslose). Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag um 2,3 Prozentpunkte über dem Ergebnis des ersten Quartals 2011 (damals: 6.512 Fälle). 

Die Statistiker weisen darauf hin, dass von einigen Amtsgerichten Insolvenzfälle aus dem Jahr 2011 im ersten Quartal 2012 nachgemeldet wurden, in diesen Fällen ist der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum nur eingeschränkt möglich. Ferner sind bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen Fälle von Unternehmen enthalten, deren Sitz zwar außerhalb Nordrhein-Westfalens liegt, aber deren Insolvenzabwicklung dennoch an einem nordrhein-westfälischen Amtsgericht erfolgt. Bei den im ersten Quartal 2012 betroffenen 17 Unternehmen summierten sich die voraussichtlichen Gläubigerforderungen auf insgesamt 4,0 Mio. Euro. (Quelle: IT.NRW) 

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