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nolting: Biomasse - die Energie der Zukunft
Heizkosten für Gewächshäuser sind ein wichtiger Kostenfaktor der Unterglas-produktion im Gartenbau. Bei steigenden Energiepreisen stellt sich für Unterglasbetriebe die Frage, wie sie weiterhin rentabel wirtschaften können. Dazu muss Energie eingespart, die Energieeffizienz erhöht und teure Energieträger durch preiswertere ersetzt werden.
Eine Alternative zu den fossilen Brennstoffen ist der Einsatz von Holzpellets oder Hackschnitzeln. Pellets sind wieder marktgerecht auf einem interessanten, wirtschaftlich niedrigem Niveau.
Jährlich kommen neue Pelletproduzenten hinzu – in Deutschland gibt es z. Zt. bereits eine Überproduktion. Für die nächsten Jahre ist mittelfristig ein günstiger Pelletpreis zu erwarten.
Folgende Beispiele aus der Praxis zeigen, wie schnell und unproblematisch sich ein Umstieg auf eine Feuerungsanlage von nolting trotz relativ hoher Investitionskosten lohnt.
Die Gärtnerei Löwer in Seligenstadt hatte einen Jahresverbrauch an Heizöl von ca. 150.000 l. Bei einem damaligen Ölpreis von über 0,70 € waren das Kosten von über 100.000 € im Jahr. Diese enormen Kosten belasten das Betriebsergebnis und sind aufgrund der enorm schwankenden Ölpreise unkalkulierbar geworden. Anlass genug, um auf eine alternative Energiequelle umzusteigen und die Betriebskosten und die Umwelt nachhaltig zu entlasten. Nach intensiver und qualifizierter Beratung durch die Fa. EMO wurde in eine Unterschubfeuerung Typ NRK für Holzpellets investiert. Die Brennstoffkosten belaufen sich nun auf jährlich ca. 45.000 €. Selbst ohne die Inanspruchnahme von Fördergeldern beträgt die Amortisationszeit weniger als 5 Jahre.
Auch beim Gartenbaubetrieb Selecta Klemm in Stuttgart amortisiert sich die Investition in eine Pelletfeuerung Typ NRK mit einer Nennwärmeleistung von über 1.600 kW innerhalb eines Jahres. Dieser Betrieb plant, den jährlichen Verbrauch von bis zu 1.000.000 l Heizöl durch Pellets zu ersetzen. Bei einem Preis für Heizöl 0,60 EUR/l waren dies Kosten von 600.000,- EUR/Jahr. Die Kosten für Pellets beliefen sich auf ca. 290.000,- EUR/Jahr, also eine Brennstoffersparnis von 310.000,- EUR/Jahr.
Aber nicht nur die Reduzierung der Brennstoffkosten spricht für den Umstieg in eine Biomassefeuerungsanlage, sondern natürlich auch die Entlastung der Umwelt durch Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxyd. Die o.g. Anlage entlastet die Umwelt p.a. mit ca. 370 t schädlichem Treibhausgas (CO2).
Die Vorteile liegen auf der Hand
• Reduzierung der Brennstoffkosten
• Erhöhung der Temperaturen
• hoher Komfort bei der Bedienung
• Unabhängigkeit
• CO2-neutrale Verbrennung entlastet die Umwelt (Reduzierung des Treibhausgases Kohlendioxyd ca. 160 to pro 500 kW – Anlage bei ca. 1.600 h in der Heizperiode) [Abkommen von Kyoto]
• ggf. förderfähig (je nach den geforderten Bedingungen).

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