NL: Immer mehr Solarmodule auf Gewächshäusern

Die Nutzung von Solarenergie im Gartenbau nimmt in den Niederlanden zu. Eine Umfrage von Agridirect zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend.

Investition in Solarmodule bei Treibhausgärtnern Bild: Agridirect

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Die Nutzung von Solarenergie nimmt mit immer größerer Geschwindigkeit zu. Immer mehr Gewächshausgärtner haben Solarmodule auf den Dächern ihrer Betrieben. Seit Jahren ist ein klarer Aufwärtstrend zu verzeichnen. In 2018 hatte jeder sechste Gewächshausgärtner Solarmodule, berichtet AgriDirect. Auch die Absicht, in Solarenergie zu investieren, nimmt zu.

Das zeigt die Umfrage von AgriDirect. Bei der jährlichen Telefonumfrage unter niederländischen Gewächshausbetreibern wurden u.a. Fragen zu Geschäftstätigkeiten, Zukunfts- und Investitionsplänen angesprochen.

Starker Anstieg

Die Nutzung der Solarenergie nimmt zu. Der Anteil der Gewächshausgärtner, die Solarmodule nutzen, wird 2018 um 4,1% auf 15,6% steigen. Im Jahr 2017 stieg sie um 2,3%. Der höchste Prozentsatz ist in Unternehmen mit einer Glasfläche von weniger als 5.000 m² (16,3%) zu verzeichnen.

Auch die Investitionspläne steigen weiter an. Der Prozentsatz hat sich in zwei Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahr 2016 planten mehr als 10% in Solarmodule zu investieren. Im Jahr 2017 waren es 16,5% und im Jahr 2018 21,2%. Unternehmen mit Stauden stehen mit einem Anteil von 36,4% an der Spitze, gefolgt von einjährigen Garten- und Beetpflanzen (27,8%). Gewächshausgemüseanbauer haben die geringste Absicht, in Solarmodule zu investieren (18,3%).

Dennis Medema, Innovationsspezialist für Energie LTO Glass Power, sagt: "Das zunehmende Interesse an Solarmodulen steht im Einklang mit dem zunehmenden Trend zur Nachhaltigkeit im Gewächshausgartenbau. Gewächshausgärtner können auch Dächer von Scheunen und Verarbeitungsräumen, die "frei" für die Installation von Solarmodulen sind, nutzen um zur Nachhaltigkeit beizutragen. Transparente Solarmodule auf dem Gewächshausdach selbst sind (noch) nicht interessant", sagt Medema.

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