Nick: "Torfarm gärtnern schützt das Klima"

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Ophelia Nick besuchte das BMEL-Modellvorhaben "Torfreduzierte Substrate im Zierpflanzenbau" in Geldern.

Parlamentarische Staatssekretärinnen Dr. Orphelia Nick im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Bild: Bundesregierung/Steffen Kugler.

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Der Gartenbaubetrieb Paul Cox im nordrhein-westfälischen Geldern, den die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Ophelia Nick, am 1. Juli besuchte, reduziert auf allen Kulturen den Torfeinsatz deutlich. Der Betrieb nimmt am BMEL-Modellvorhaben „Torfreduzierte Substrate im Zierpflanzenbau“ („TerZ“) teil. Das Projekt unterstützt die Branche beim Umstieg auf torfarme Substrate.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Dr. Nick sagt: "Torfreduzierung im Gartenbau bedeutet praktischen Klimaschutz. Wenn wir den Herausforderungen der globalen Klimakrise gerecht werden wollen, müssen wir Wege für ambitionierten Moorschutz und Humusaufbau finden. Und das geht nur mit Alternativen zur Torfverwendung. Der Hof Cox zeigt eindrucksvoll, wie hochwertige Pflanzen mit der Hälfte an Torf gedeihen. Auch die Ansätze und Erfahrungen in anderen Praxisbetrieben sind vielversprechend. Ich danke den Betrieben und Mitarbeitern in diesen Projekten für ihr großes Engagement und ihre Leidenschaft."

Hintergrund:

Das Modell- und Demonstrationsvorhaben läuft seit 2019 und wird vom Projektträger der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) betreut. Das Modellvorhaben forciert den großflächigen Einsatz torfreduzierter Substrate im Zierpflanzenbau und zeigt, dass auch mit torfarmen Substratmischungen qualitativ hochwertige Pflanzen erzeugt werden können. Am Modellvorhaben TerZ sind 24 Gartenbaubetriebe aus sieben Bundesländern beteiligt. Sie werden vor Ort betreut durch die Landwirtschaftskammern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, die Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau Heidelberg, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Sachsen. Die Ergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis finden bereits aus dem laufenden Projekt ihren Weg in andere Betriebe. Das Projekt wird aus Mitteln des BMEL gefördert. (BMEL)

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